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Santiago - Kurz vor der Amtseinführung des neuen chilenischen Präsidenten ist das südamerikanische Land erneut von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte erreichten die Erdstösse eine Stärke von 7,2.
Das Beben war vor allem in der Hauptstadt Santiago zu spüren. Erschüttert wurde aber auch die zentralchilenische Hafenstadt Valparaíso, wo gleichentags die Amtseinführung von Präsident Sebastián Piñera stattfand. Ausländische Staatschefs betraten gerade das Parlamentsgebäude in Valparaíso, als die Erde bebte.
Die Behörden lösten nach dem neuerlichen Erdstoss vor der Westküste des Landes eine Tsunami-Warnung aus. Das Büro für Notfallsituationen (Onemi) in Santiago warnte vor einer Flutwelle im Pazifik.
Am 27. Februar hatte sich im Süden Chiles ein Erdbeben der Stärke 8,8 ereignet und zahlreiche Häuser zum Einsturz gebracht. Es war eines der schwersten jemals auf der Welt registrierten Beben. Darauf folgte ein Tsunami an der Pazifik-Küste.
Bislang wurden nach Behördenangaben 497 Tote identifiziert. Es wird befürchtet, dass auch einige der hunderten Vermissten ums Leben gekommen sind.
Insgesamt sind Schätzungen zufolge rund zwei Millionen Menschen von der Katastrophe betroffen. Die bisherige Staatschefin Michelle Bachelet hatte in der vergangenen Woche erklärt, der Wiederaufbau in den betroffenen Gebieten werde bis zu vier Jahre dauern.

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SDA-ATS