Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Einer der schwersten Winterstürme seit Jahrzehnten hat weite Teile der USA lahmgelegt. Mehr als 12'000 Flüge wurden am Dienstag und Mittwoch gestrichen, Glatteis und Schnee liessen Autofahrten zum gefährlichen Abenteuer werden.

Das Unwetter erstreckte sich über 3000 Kilometer von Texas im Süden bis Maine im Nordosten und betraf damit die Hälfte aller Bundesstaaten und etwa 100 Millionen Menschen. Der nationale Wetterdienst rief die Einwohner der betroffenen Regionen dringend auf, zuhause zu bleiben.

Mehrere Flughäfen mussten schliessen, darunter jene in Kansas City im Bundesstaat Missouri und in Tulsa, Oklahoma. Auf dem Flughafen Chicago O'Hare wurden 1300 Flüge gestrichen. Der Flughafen sollte bis Donnerstag geschlossen bleiben. Von den New Yorker Flughäfen John F. Kennedy und LaGuardia wurden insgesamt 1100 Ausfälle gemeldet.

In Chicago fielen bis zu 43 Zentimeter Schnee. Im gesamten Bundesstaat Illinois waren etwa 100'000 Menschen ohne Strom, weil herabstürzende Bäume die Stromleitungen mit sich gerissen hatten. In Ohio waren am Mittwochmorgen 200'000 Häuser vom Strom abgeschnitten. In Tulsa liessen die Schneemassen das Dach des Hard Rock Casinos einstürzen. Im ganzen Land waren tausende Schulen geschlossen.

Eiseskälte

Hunderte Autofahrer sassen 12 Stunden fest, nachdem es auf der Strasse zu zahlreichen Unfällen gekommen war. Die Rettungsarbeiten wurden durch Schneeverwehungen und starke Wind erschwert. In den Bundesstaaten Illinois, Indiana, Missouri und Oklahoma wurden der Notstand ausgerufen und die Nationalgarde mobilisiert.

Eine weitere Gefahr ging von der Eiseskälte aus, die im Gefolge des Sturms aus der kanadischen Arktis einströmte. Im US-Bundesstaat North Dakota fielen die Temperaturen unter minus 30 Grad.

Der Blizzard könnte die Winterweizen-Ernte in wichtigen Agrargebieten der Region beeinträchtigen. Die Eiseskälte bedrohte zudem mehr als fünf Millionen Rinder im US-Bundesstaat Oklahoma.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS