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Wegen steigender Rohstoffkosten will Heineken die Biertrinker stärker zur Kasse bitten. Vor allem teurere Braugerste macht dem niederländischen Konzern zu schaffen. Der operative Gewinn schrumpfte deswegen im ersten Quartal, wie der Weltmarktdritte am Mittwoch ohne Angabe konkreter Zahlen mitteilte.

Auch ein überraschend kräftiges Absatzwachstum und ein Umsatzplus von rund sieben Prozent auf 3,8 Mrd. Euro hätten dies nicht ausgleichen können. Zudem nagten gestiegene Vertriebskosten und Ausgaben für die Expansion mit Marken wie Desperados und Amstel in Schwellenländern am Gewinn. Heineken will nun mit Preiserhöhungen und einer neuen Sparrunde gegensteuern. Damit sollen die Kosten bis 2014 um zusätzliche 500 Millionen Euro gedrückt werden.

Seine Geschäftsprognose bekräftigte der Konzern, der fast die Hälfte seines Umsatzes in Westeuropa erwirtschaft. Vor allem in Asien, Lateinamerika und Afrika rechnet Heineken mit Wachstum. Die Anleger schienen aber trotz der Gewinneinbussen von der Geschäftsentwicklung überzeugt: Die Aktie legte am Vormittag rund vier Prozent zu auf den höchsten Stand seit vier Jahren.

Heineken ist der erste der grossen Bierbrauer, der über den Jahresstart informiert. Der britische Weltmarktzweite SABMiller folgt am Donnerstag. Branchenprimus Anheuser-Busch Inbev aus Belgien legt seine Quartalszahlen am 30. April vor, der dänische Rivale Carlsberg am 9. Mai.

SDA-ATS