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St.Gallen - Die Versicherungsgesellschaft Helvetia ist im ersten Halbjahr 2010 sowohl in der Schweiz als auch im Ausland deutlich gewachsen. Bedingt durch den schwachen Euro und eine höhere Schadensbelastung im Ausland hat Helvetia aber leicht weniger verdient.
Der Reingewinn fiel mit 156,8 Mio. Fr. 2,1 Prozent unter dem Vorjahreswert aus. Angesichts des wirtschaftlichen Umfeldes bezeichnete Konzernchef Stefan Loacker das Ergebnis am Donnerstag als "erfreulich solide".
Die Halbjahreszahlen sind gekennzeichnet durch ein Wachstum der konzernweiten Prämieneinnahmen um 4 Prozent auf 4,292 Mrd. Franken. In Lokalwährungen gerechnet wären die eingenommenen Prämien sogar um 6,4 Prozent gestiegen, erläuterte Finanzchef Paul Norton. Einen Zuwachs verzeichnete der Versicherer dabei in allen drei Geschäftsbereichen, wobei das Lebensgeschäft mit 7,2 Prozent am stärksten zulegte.
Noch stärker als im wichtigsten Markt Schweiz, wo Helvetia die Prämieneinnahmen im Vorjahresvergleich um 5,0 Prozent steigern konnte, war das Wachstum in Italien (+13,4 Prozent) und durch die Akquisition eines Kundenportfolios bedingt auch in Frankreich. Im rezessionsgeplagten Spanien betrug das Wachstum immerhin noch 1,5 Prozent.
Ergebnis nur in der Schweiz gesteigert
Jedoch ist Helvetia nicht in allen Ländern gleich profitabel: Sorgen bereiten dem Versicherer dabei insbesondere das noch kleine Geschäft in Österreich sowie Spanien, dessen Gewinnbeitrag erheblich zurückgegangen ist. Mit Ausnahme des Schweizer Geschäfts war in den ersten sechs Monaten des Jahres das Ergebnis aller Helvetia-Ländergesellschaften rückläufig.
Finanzchef Norton führte dies namentlich auf eine höhere Schadensbelastung zurück. Konzernweit sank das Ergebnis bei den Schadensversicherungen um 6,7 Prozent auf 86 Mio. Franken, jenes bei den Lebensversicherungen um 7,1 Prozent auf 58 Mio. Franken.
Keine Unwetter und Überschwemmungen
In der Schweiz, wo Helvetia rund die Hälfte der Prämien einnimmt und rund ein Drittel des Gewinns erzielt, glänzte der Versicherer im Schadengeschäft mit einem erneut gesunkenen Schaden-Kosten-Prämien-Verhältnis (Combined Ratio) von 77,9 Prozent.

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SDA-ATS