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Zürich - Der Herzchirurg René Prêtre ist Schweizer des Jahres 2009. In der TV-Show "SwissAward - Die Millionengala" im Zürcher Hallenstadion erhielt er am Samstagabend 24,3 Prozent der Stimmen des Fernsehpublikums. Den Preis konnte Prêtre allerdings nicht selber entgegennehmen.
Er arbeitet zur Zeit mit seinem Team in Maputo in Mosambik, wo er Kinder und Jugendliche am Herzen operiert. Nicht zuletzt für dieses humanitäre Engagement wurde der Jurassier ausgezeichnet. Neben seiner Tätigkeit als Chefarzt Kinderspital Zürich arbeitet er als Chirurg in mehreren Stiftungen, darunter auch seine eigene Organisation "Le petit coeur".
In einer Videoschaltung nach Mosambik zeigte sich der 52-Jährige überrascht über die grosse Anerkennung. "Viele Menschen in der Schweiz arbeiten so gut und so seriös wie ich. Ich fühle mich nun wie der unbekannte Soldat, der diese Menschen vertritt. Ihnen möchte ich diesen Preis widmen", sagte der Arzt.
Prêtres Name wird nun neben jenen der sieben bisherigen Schweizerinnen und Schweizern des Jahres in den Gedenkstein auf der Älggi-Alp im Kanton Obwalden, dem geografischen Mittelpunkt der Schweiz, eingemeisselt. Seine Vorgänger sind Eveline Widmer-Schlumpf, Jörg Abderhalden, Köbi Kuhn, Peter Sauber, Lotti Latrous, Roger Federer und Beat Richner.
Vergeben wurden am Samstag auch die "SwissAwards 2009" in den Kategorien Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Politik und Show.
Den Preis in der Kategorie Kultur nahm Clown Dimitri entgegen, das "berühmtesten Lachen der Schweiz", wie Franco Knie in seiner Laudatio sagte. Dimitri steht seit 50 Jahren auf der Bühne, letztes Jahr gastierte er mit seiner Familie während mehreren Wochen am New Yorker Broadway.
Der Wirtschaftpreis ging an die Unternehmerin Barbara Artmann. Die Münchnerin führt seit fünf Jahren die Schuhfirma Künzli Swiss Schuh.
Die Auszeichnung in der Kategorie Show holte die am Zürichsee wohnhafte Rock-Lady Tina Turner, die in den letzten Jahren ein erfolgreiches Comeback gegeben hatte.
Für seine unkonventionellen Ideen in der Wirtschaftskrise und sein Engagement für die Jugend erhielt der FDP-Nationalrat und Unternehmer Otto Ineichen den Award in der Kategorie Politik. In der Kategorie Gesellschaft gewann der "Schweizer des Jahres" René Prêtre den Preis. Den "Lifetime Award" nahm der 90-jährige ehemalige Radprofi Ferdy Kübler entgegen.

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SDA-ATS