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Internationale und kongolesische Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen appellieren für mehr Schutz der Bevölkerung des Kongo vor Rebellen und politischer Gewalt. Sie wurden beim UN-Sicherheitsrat vorstellig.

Das Bündnis von 17 Nichtregierungsorganisationen, darunter Human Rights Watch, die Gesellschaft für bedrohte Völker und das International Rescue Comittee forderten, dass der Schutz der Zivilbevölkerung bei der internationalen Unterstützung für die Wahlen Vorrang haben müsse. Besonders wichtig sei zudem der Schutz vor Übergriffen der Menschen im Nordostkongo.

Die dort wütende Widerstandsarmee des Herrn (LRA), unter Kommandeur Joseph Kony, haben nach Angaben von Human Rights Watch seit September 2008 fast 2400 Menschen getötet und etwa 3400 entführt. Die LRA ist berüchtigt für den massiven Einsatz von Kindersoldaten.

In dem von den Rebellen kontrollierten Gebiet seien jedoch nur fünf Prozent der UN-Blauhelme im Kongo stationiert, kritisierten die Hilfsorganisationen. Auch die andauernde Gewalt im von bürgerkriegsähnlichen Kämpfen erschüttertem Ostkongo mache einen verstärkten UN-Einsatz notwendig.

Angesichts der bevorstehenden Wahlen wurde im Appell auch eine genaue Erfassung politischer Gewalt gefordert. So war der Wahlkampf vor fünf Jahren geprägt von Gewalt und Repressalien gegen Journalisten, Menschenrechtsgruppen und Oppositionspolitiker. Allein bis Mai waren der UN-Mission im Kongo mehr als 100 ähnlicher Zwischenfälle gemeldet worden.

Das Gremium diskutiert am Donnerstag in New York über die Zukunft der UN-Mission MOUSCO in dem mittelafrikanischen Land, deren Mandat Ende Juni ausläuft. Die Regierung in Kinshasa hatte sich für einen Abzug der Friedenstruppen vor der Präsidentenwahl am 28. November ausgesprochen.

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SDA-ATS