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Marcel Hirscher fällt nach seinem Knöchelbruch nicht wie zuerst angenommen nur einige Wochen aus, sondern bis zu vier Monate.

Hirscher hat sich bei seinem Trainingssturz am Donnerstag einen Aussenknöchelbruch des Typus Weber B zugezogen. Die Fraktur sei "nahezu unverschoben", die Syndesmose zudem nicht betroffen, erklärte Hirschers Arzt Gerhard Oberthaler gegenüber der Nachrichtenagentur APA. Der sechsfache Weltcup-Gesamtsieger müsse mit einer Ausfalldauer von 12 bis 15 Wochen bis zu seinem Comeback rechnen.

Ein Antreten beim Saisonstart Ende Oktober in Sölden ist somit nicht realistisch. Und auch Levi, wo es am 12. November erstmals im nächsten Weltcup-Winter um Slalom-Punkte geht, wird wohl zu früh kommen. Nach den sechs Wochen Gips kann der Salzburger wieder mit dem Aufbautraining beginnen. "Zuerst muss das Sprunggelenk beweglich gemacht werden. Dann steht viel Radfahren auf dem Programm", umriss Oberthaler den Weg zurück.

Zu frühes Skitraining ohne Basisarbeit würde keinen Sinn ergeben, stellte der Arzt klar. "Wenn man sechs Wochen einen Gips getragen hat, ist das Sprunggelenk noch nicht so weit." Bei einem guten Heilungsverlauf könnte Hirscher seinen lädierten linken Fuss schon vor dem Ablauf der sechs Wochen im Rahmen von Physiotherapie belasten.

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SDA-ATS