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Toronto - "The King's Speech" von Tom Hooper hat beim Filmfestival von Toronto (TIFF) den Zuschauerpreis gewonnen: Der Streifen über den englischen König George VI., Vater der heutigen Königin Elizabeth, konnte sich gegen Dutzende Mitbewerber durchsetzen.
Colin Firth spielt George, der 1936 nur deshalb den Thron bestieg, weil sein Bruder Edward wegen einer Ehe mit der geschiedenen und noch dazu bürgerlichen Amerikanerin Wallis Simpson nach wenigen Monaten abgedankt hatte. George traf die Bürde unvorbereitet.
Der britisch-australische Film zeigt, wie ein Sprechtrainer (Geoffrey Rush aus "Pirates of the Caribbean") den neuen König langsam aufbaut. Insgesamt waren an den letzten elf Tagen 339 Filme aus 59 Ländern am Start. Die Ehrungen des Festivals gelten als wichtiger Indikator für die Oscars im nächsten Frühling.
Viele Oscar-Gewinner der vergangenen Jahre hatten zuvor in Toronto für Aufsehen gesorgt, etwa "Slumdog Millionaire" vor zwei Jahren oder "The Hurt Locker" im vergangenen. Auch das Sozialdrama "Precious" war vor einem Jahr mit dem Zuschauerpreis geehrt worden, bevor es in Hollywood Preise einheimste.

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SDA-ATS