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Frauen-WM - Das Schweizer Frauen-Eishockey-Nationalteam besiegt in Burlington das auch für die Olympischen Spiele in Sotschi qualifizierte Team von René Kammerer Finnland und holt so WM-Bronze.
Am Schluss demontierten die Schweizerinnen ihre Widersacherinnen regelrecht. Zwischen der 51. und 56. Minute erhöhten Kathrin Lehmann, Anja Stiefel und Evelina Raselli innert 299 Sekunden von 3:2 auf 6:2 und sorgten so fast für einen Kantersieg.
Matchwinnerin war indes trotz der letztlich auch überzeugenden Offensivleistung einmal mehr Florence Schelling. Eine der anerkanntermassen besten Torhüterinnen der Welt entschärfte im Mittelabschnitt sämtliche 24 Schüsse und legte so die Basis zum Coup. Die Schweizerinnen waren umgekehrt wahre Muster an Effizienz und gingen durch Julia Marty (30.) erstmals in Führung, es war einer von nur fünf Schweizer Schüssen im Mittelabschnitt. Anfangs des letzten Abschnittes bissen sich die "Suomi" noch einmal die Zähne an Schelling aus, das Schussverhältnis betrug anfänglich wiederum acht zu eins für Finnland.
Dass es sich immer lohnt, bis zur allerletzten Sekunde zu kämpfen, zeigte sich aus Schweizer Sicht unmittelbar vor der ersten Sirene. Eine Sekunde vor Schluss erzielte Sara Benz mit einem Schlittschuhtor (ohne Kickbewegung) den 2:2-Ausgleich. Finnland war durch zwei Powerplaytore zweimal in Führung gegangen, Katrin Nabholz hatte mit ihrem ersten Turniertor auf 1:1 gestellt (12.).
Den "ewigen" Final gegen Kanada verloren die USA 4:5 nach Verlängerung. Der entscheidende Treffer für die Kanadierinnen fiel in der zweiten Minute der Overtime durch Caroline Ouellette.

SDA-ATS