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In Estland treffen die Schweizer am Montag (20.45 Uhr) auf einen Kontrahenten mit verblüffender Heimbilanz, der in neun Partien nur acht Gegentore zugelassen hat. Marwin Hitz hütet das Schweizer Tor.

Unmittelbar nach dem entscheidenden 7:0 gegen San Marino hatte Vladimir Petkovic den Qualifikations-Finish in Tallinn bereits der erweiterten EM-Vorbereitung zugerechnet. Möglicherweise setzt der Schweizer Coach wegen diverser Ausfälle mit Granit Xhaka oder Captain Gökhan Inler und Xherdan Shaqiri, der im Training allerdings einen Tritt gegen die Achillessehne zu verdauen hatte, nur auf drei bis vier Titulare des Stamms.

Die Balten haben im aktuellen Wettbewerb eine für ihre Verhältnisse verblüffende Heimbilanz vorzuweisen. Drei von vier Spielen im eigenen Stadion gewann die Nummer 87 der FIFA-Rangliste zu null. Ihr statistischer Output gegen die Schweiz ist allerdings ernüchternd: drei Niederlagen, 0:13 Treffer.

Hitz in der Startelf

Drei Tage nach dem Ersatzgoalie Roman Bürki wird nun auch Marwin Hitz, seit rund zwölf Monaten die Nummer 3 im nationalen Ranking, auf Pflichtspielebene debütieren. Den 28-jährigen Ostschweizer hatte Petkovic zuvor einzig beim 3:0 im Test im letzten Juni gegen Liechtenstein berücksichtigt. Hitz, einst Leihspieler in der Challenge League und während fünf Saisons beim VfL Wolfsburg vorwiegend überzählig, weiss seinen "Aufstieg" in der SFV-Auswahl einzuschätzen: "Während meiner Karriere habe ich gelernt, wie schnell es in beide Richtungen gehen kann." Er verfolge in der Regel schon eigene Ziele, "aber man muss sich im Fussball auch mal unterordnen können".

Hitz für seine klaglos akzeptierte Jokerrolle mit einem Einsatz von Beginn weg zu belohnen, ist nicht nur eine noble Teamplayer-Geste von Petkovic, sondern auch eine kleine Auszeichnung für dessen respektable Performance im Alltag. "Er hat sich das mit seiner Arbeit im Klub verdient." In Augsburg hat er derzeit zwar mit sportlichen Turbulenzen zu kämpfen, seit seinem Transfer in den Südwesten Bayerns etablierte sich Hitz im vorderen Drittel der Bundesliga-Keeper.

Bürkis Daumen

Hitz ist derzeit der einzige Torhüter ohne Beschwerden. Sommer trainiert wegen seines Nasenbeinbruchs weiterhin mit einer Karbonmaske. Und Bürki musste die letzte Einheit vor dem Matchtag wegen einer Daumenstauchung abbrechen. In seinem Fall entwarnten die Ärzte nach der Untersuchung im Spital. Der Dortmunder erlitt keine Kapselverletzung und steht dem Bayern-Verfolger ab Dienstag wieder zur Verfügung.

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SDA-ATS