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In Bolivien sind wegen starker Regenfälle fast die Hälfte der Gemeinden im indigenen Naturschutzgebiet Tipnis überflutet worden. (Symbolbild)

KEYSTONE/EPA/MARCELO SAYAO

(sda-ats)

Das indigene Naturschutzgebiet Tipnis in Bolivien wird von starken Überschwemmungen bedroht. "Der Fluss Sécure hat 22 von 52 Gemeinden in Tipnis überflutet", erklärte der Leiter des zuständigen Noteinsatzzentrums, Christian Cámara, am Freitag.

Die Behörden seien dabei, Medikamente und Zelte in die Region im Zentrum des Landes zu entsenden. Weite Teile des Andenstaates waren seit Tagen heftigen Unwettern ausgesetzt, vielerorts traten die Flüsse über die Ufer.

Das Verteidigungsministerium rief den Notstand in 113 der 339 Verwaltungsbezirke Boliviens aus. Besonders betroffen war die Provinz Potosí im Süden des Landes. Staatschef Evo Morales bestätigte nach einem Besuch in der Region mindestens einen Todesfall. In dem Ort Tupiza stürzten Dutzende Häuser ein. Den Behörden zufolge waren mehr als 1000 Familien betroffen.

Die anhaltenden Regenfälle in der Region machten auch dem Nachbarland Argentinien zu schaffen. Laut Medienberichten ordneten die Behörden in der Provinz Salta die Evakuierung der 10'000-Einwohner-Stadt Santa Victoria Este an. Der örtliche Fluss erreichte demnach den höchsten Pegelstand in zehn Jahren.

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SDA-ATS