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Samedan GR - Im langwierigen Ringen um die Zukunft des höchstgelegenen Flugplatzes Europas in Samedan im Engadin zeichnet sich eine Lösung ab. Die öffentliche Hand bleibt Eigentümerin der Infrastruktur, der Betrieb aber wird von einer privaten Firma geführt.
Das neue Organisationsmodell ist seit letztem August von einer Steuerungsgruppe erarbeitet und nun abgesegnet worden, wie das Bündner Verkehrsdepartement am Mittwoch mitteilte.
An den Verhandlungen beteiligten sich der Kanton Graubünden, die Oberengadiner Gemeinden, der Kreis Oberengadin, die Tourismusorganisation Engadin St. Moritz, die Engadin Airport AG, das Bundesamt für Zivilluftfahrt, das Grenzwachtkorps und mehrere Luftfahrtfachleute.
Vorgesehen ist eine Infrastrukturgesellschaft der öffentlichen Hand, welche mit der bisherigen, privaten Flugplatzbetreiberin Engadin Airport AG eine Leistungsvereinbarung zum Flughafenbetrieb abschliesst. Wegen der geringen Ertragskraft des Regionalflugplatzes sind laut der Steuerungsgruppe für seinen langfristigen Erhalt Beiträge der öffentlichen Hand unumgänglich.
Die genauen Details der neuen Organisationsstruktur sollen in den nächsten Wochen geklärt werden. Das definitive Konzept wird voraussichtlich im Frühjahr vorliegen.
Flugplatz dem Bund abgekauftDer Flugplatz Samedan wurde während Jahrzehnten von der Armee genutzt. Ende 2003 zog sich das Militär aus Kostengründen zurück, weshalb der Kanton Graubünden den Flugülatz dem Bund abkaufte.
Seit Mai 2004 betreibt die Engadin Airport AG den Flugplatz. Hinter der Gesellschaft steht eine Investorengruppe aus betuchten Oberengadiner Feriengästen um den Zürcher Financier Urs E. Schwarzenbach, dem auch das Zürcher Nobelhotel Dolder gehört.
Ursprünglich wollte der Kanton den Flugplatz an die Engadin Airport verkaufen. Nach starken Protesten aus dem Oberengadin rückte der Kanton Ende 2009 von seinen Plänen aber ab. Die Gegner des Verkaufs waren der Meinung, dass der Flugplatz für das Hochtal von zu grosser volkswirtschaftlicher Bedeutung sei, um ihn vollständig in private Hand zu geben.

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SDA-ATS