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Darf sich über eine hohe Dividendenauszahlung freuen: Unternehmensgründer Günther Fielmann. Seine Familie hälte direkt und über eine Stiftung knapp 72 Prozent der Aktien. (Archiv)

Keystone/EPA/MARCUS BRANDT

(sda-ats)

Die höhere Zahl an Feiertagen hat sich kaum auf das Geschäft von Fielmann ausgewirkt. Der Absatz der deutschen Optikerkette kletterte im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent auf 8,1 Millionen Brillen, wie das börsennotierte Familienunternehmen am Donnerstag mitteilte.

2017 hatten die Filialen vier Tage weniger geöffnet als im Jahr davor, die meisten davon entfielen auf das Schlussquartal. Dennoch kletterte der Umsatz im Gesamtjahr um 3,7 Prozent auf knapp 1,4 Milliarden Euro, der Vorsteuergewinn legte um 3,1 Prozent auf 249 Millionen Euro zu.

Unter dem Strich blieb ein Konzerngewinn von 173 Millionen Euro, der nur leicht über dem des Vorjahres lag. Fielmann begründete dies mit einer überproportional gestiegenen Steuerquote.

Die Aktionäre sollen eine um fünf Cent auf 1,85 Euro je Aktie erhöhte Dividende erhalten. Insgesamt schüttet das Unternehmen 155,4 Millionen Euro an seine Eigner aus, rund 90 Prozent des Gewinns. Der grösste Teil fliesst an die Familie des Unternehmensgründers Günther Fielmann, die direkt und über eine Stiftung knapp 72 Prozent hält.

Im vergangenen Jahr trieb Fielmann seine Expansion im In- und Ausland voran. Zum Ende des Geschäftsjahres zählte der Konzern mit mehr als 18'500 Beschäftigten 723 Niederlassungen, 19 mehr als vor einem Jahr. Fielmann kündigte, die Marktanteile auch im laufenden Jahr zu steigern.

In der Schweiz ist Fielmann mit 38 Filialen (Stand 2015) hinter Visilab die Nummer zwei auf dem Optikermarkt.

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SDA-ATS