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Bayern Münchens Präsident Uli Hoeness hat die horrenden Ablösesummen in diesem Sommer erneut hinterfragt.

"Ich bin der Meinung: Kein Spieler der Welt ist 100 Millionen Euro wert", sagte Hoeness gegenüber der "Sport Bild".

In diesem Sommer hatten in Barcelonas Neymar (für 222 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain) und Dortmunds Ousmane Dembélé (für 105 Millionen Euro zum FC Barcelona) gleich zwei Spieler die einstmals magische Marke geknackt. "Ich möchte keinen Spieler für 100 Millionen Euro kaufen, auch wenn ich sie hätte. Dafür ist mir das Geld zu schade", sagte Hoeness.

Den Transferrekord kommentierte der Bayern-Boss neckisch: "Meines Wissens ist der Fussballer Neymar durch seine neue Ablösesumme nicht besser geworden." Die Münchner hatten sich 2013 selbst mit einer Verpflichtung des Brasilianers beschäftigt, kauften dann aber den späteren WM-Siegtorschützen Mario Götze, der inzwischen wieder zu Borussia Dortmund zurückgekehrt ist.

Die internationalen Ziele will Hoeness trotz der Sommerrekorde auf dem Transfermarkt nicht anpassen. "Unser Ehrgeiz ist, dass wir ohne Wahnsinns-Transfers Champions-League-Sieger werden. Das wäre mein Traum", sagte der Präsident.

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SDA-ATS