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Nach dem geplatztem Wechselwunsch von Jérôme Boateng kritisiert Bayern Münchens Vereinspräsident Uli Hoeness den Sportdirektor von PSG.

"Ich würde Paris Saint-Germain raten, seinen Sportdirektor auszutauschen", sagte Hoeness dem "Kicker" mit Blick auf den Portugiesen Antero Henrique und kritisierte dessen Verhandlungstaktik. "Dieser Mann ist kein Aushängeschild für diesen Verein. Wenn PSG ein Weltclub sein will, kann sich der Verein einen solchen Sportdirektor nicht leisten", betonte der 66-Jährige.

Angeblich bot PSG zuletzt 40 Millionen Euro Ablöse für Boateng, der beim deutschen Rekordmeister noch einen Vertrag bis zum Sommer 2021 besitzt. Den Münchnern war das Angebot für ihren 30-jährigen Innenverteidiger zu niedrig. "Wir haben diese Ablöseforderung in dieser Höhe gestellt, weil wir Jérôme nicht abgeben wollten und davon ausgingen, dass Paris diesen Betrag nicht zahlen würde", meinte Hoeness. "Ausserdem wollten wir unserem Trainer, der diesen Spieler unbedingt behalten wollte, diesen Gefallen tun."

Der französische Meister musste sich deshalb mit dem Erwerb von Bayern-Reservist Juan Bernat (25) für geschätzte 15 Millionen Euro Ablöse begnügen.

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SDA-ATS