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In den Playoffs werden die letzten zehn Startplätze in der Champions League ausgespielt. Im Duell zwischen dem Bundesligisten Hoffenheim und Liverpool trifft Moderne auf Tradition.

Als der FC Liverpool in der Saison 1989/90 seinen bislang letzten von 18 englischen Meistertiteln gewann, spielte die TSG Hoffenheim in der Kreisliga A in Baden-Württemberg. SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp hatte vor der Saison entschieden, seinen Jugendklub finanziell zu unterstützen. 15 Jahre später - Liverpool gewann mit der Champions League seine bislang letzte von acht Europacup-Trophäen - war die TSG in der Regionalliga angelangt und plante den Neubau eines Stadions in der 35'000 Einwohner zählenden Stadt Sinsheim.

Drei Jahre später stieg der Dorfklub in die deutsche Bundesliga auf, neun weitere Jahre später bietet sich den Kraichgauern mit den beiden Schweizern Steven Zuber und Gregor Kobel nun am Dienstag sowie im Rückspiel in acht Tagen an der legendären Anfield Road die Chance, mit dem Einzug in die Champions League die höchste Stufe Europas zu erklimmen - gegen den FC Liverpool, einen der renommiertesten Vereine der Welt.

Auch wenn zwischen den Klubs betreffend Trophäen und Geschichte eine grosse Diskrepanz herrscht, im sportlichen Vergleich muss sich die TSG, die in Zuzenhausen über eines der modernsten Trainingszentren Europas verfügt, mit dem Riesen aus der Premier League nicht verstecken. "Ich glaube nicht, dass wir chancenlos sind", sagte Trainer Julian Nagelsmann bereits nach der Auslosung. "In Liverpool werden sie heute Abend auch nicht drei Whisky trinken, weil sie gegen uns spielen dürfen."

Beim Vergleich zwischen Moderne und Tradition steht auch das Trainerduell zwischen Jürgen Klopp und Nagelsmann im Fokus. "Mir gefällt, dass er seiner Linie treu bleibt. Er lässt einen ähnlichen Fussball wie in Dortmund spielen und sich von seinem Weg nicht abbringen. Er steht für etwas", sagte Nagelsmann. Klopp und die "Reds", die wie beim Meisterschaftsstart auswärts gegen Watford (3:3) auf den womöglich vor einem Wechsel stehenden Philippe Coutinho verzichten müssen, wollen mit der Qualifikation für die Gruppenphase - der erst zweiten in den letzten acht Jahren - eine Serie fortsetzen. Noch nie ist ein Premier-League-Vertreter in den Playoffs gescheitert.

Hohe Hürde für Nice

Neben Kobel und Zuber kämpfen weitere Schweizer mit ihren Klubs um den Zutritt zu den finanziellen Honigtöpfen im europäischen Klubfussball. Der verletzte Mario Gavranovic strebt mit Rijeka gegen Olympiakos Piräus (mit Pajtim Kasami im Kader) die erste Champions-League-Teilnahme an. Gökhan Inler trifft mit Basaksehir Istanbul auf den FC Sevilla, den letztjährigen Achtelfinalisten.

Für Trainer Lucien Favre und Nice gilt es auf dem Weg zur ersten Teilnahme an der Königsklasse, die hohe Hürde Napoli zu nehmen. Auch wenn die Italiener am Mittwoch im San Paolo den ersten Ernstkampf der Saison bestreiten, gehen sie als Favorit in das Duell der beiden Tabellendritten der letzten Saison. Die Mannschaft von Maurizio Sarri verzeichnete in diesem Sommer noch keine namhaften Abgänge.

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SDA-ATS