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Hoffnungen auf eine schnelle Lösung der Bankenkrise in Spanien haben den US-Börsen Dow Jones und S&P den höchsten Tagesgewinn seit Mitte Dezember beschert. Alle drei Indizes schlossen auf ihrem Tageshoch.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte 2,4 Prozent auf 12.414 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P-500 schloss 2,3 Prozent fester mit 1315 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 2,4 Prozent auf 2844 Stellen.

Die Anleger setzten darauf, dass in Europa mit Hochdruck an einer Rettung der spanischen Banken gearbeitet wird und es damit in der Euro-Schuldenkrise eine Baustelle weniger geben könnte.

Die Hoffnung auf Hilfe für die Weltwirtschaft durch Zentralbanken wurde genährt durch Äusserungen des Fed-Präsidenten von Atlanta, Dennis Lockhart.

Die US-Notenbank könnte ihm zufolge weitere Schritte zur Lockerung der Geldpolitik in Betracht ziehen, falls sich die Wirtschaftslage in den USA verschlechtere oder die Euro-Schuldenkrise zu heftigeren Turbulenzen an den Finanzmärkten führe. EZB-Chef Mario Draghi deutete indes an, dass sich seine Notenbank mit weiteren Hilfen zunächst zurückhalten wollte.

Eher erfreuliche Nachrichten kamen im Handelsverlauf durch den Konjunkturbericht der Fed. In ihrem "Beige Book" hiess es, die US-Wirtschaft sei in den vergangenen beiden Monaten gewachsen und auch der Arbeitsmarkt zeige zumindest sehr leichte Aufwärtstendenz. Zudem gebe es kaum Inflationsdruck.

Facebook legen zu

Die gebeutelten Aktien von Facebook legten 3,6 Prozent zu. Die US-Technologiebörse Nasdaq will Broker für ihre Verluste durch die Technik-Pannen bei dem milliardenschweren Börsengang des weltgrösste sozialen Netzwerks entschädigen.

Morgan-Stanley-Papiere stiegen um 8,4 Prozent. Die US-Grossbank erwägt einem Medienbericht zufolge, einen Anteil ihrer Rohstoff-Sparte zu verkaufen. Goldman Sachs stieg um drei Prozent, JPMorgan 3,4 Prozent und Bank of America um 7,6 Prozent.

Die Papiere von News Corp kletterten 4,3 Prozent. Der Konzern von Rupert Murdoch beendete seine Zusammenarbeit mit Walt Disney im Sportbereich in Asien. Walt Disney legten 1,5 Prozent zu.

SDA-ATS