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Sempach LU - In der Schweiz gibt es derzeit viel mehr junge Eulen als in den letzten Jahren. Ein hoher Mäusebestand macht dies möglich. Nur um die Schleiereule stehts schlechter, wie die Schweizerische Vogelwarte in Sempach am Mittwoch mitteilte.
Obwohl der Winter hart und lang war, begannen die Eulen in diesem Jahr schon früh mit dem Brüten. In den Bergwäldern des Juras waren letztmals 2005 so viele Raufusskauz-Bruten zu finden. Danach blieben die Bestände unterdurchschnittlich.
"Allein in meinem Gebiet gab es in diesem Jahr mehr als 20 Bruten", wird Pierre-Alain Ravussin zitiert, ein Mitarbeiter der Vogelwarte, der im Waadtländer Jura seit über 25 Jahren die Eulenart beobachtet. "Die meisten hatten fünf, manche sogar sieben oder acht Junge im Nest. Das ist sehr ungewöhnlich."
Bedingungen wie im SchlaraffenlandTatsächlich hatte der Raufusskauz in diesem Jahr Bedingungen wie im Schlaraffenland, denn es wimmelte von Mäusen. Diese wiederum hatten sich so stark vermehrt, weil es massenhaft Buchnüsschen gab.
Auch andere Arten profitieren vom Mäuseüberfluss. So brüteten laut Vogelwarte im Mittelland die Waldkäuze schon Mitte Februar. Während die Paare normalerweise etwa zwei Junge aufziehen, gab es heuer Bruten mit bis zu sechs Jungen. Auch bei der Waldohreule fielen die Brutbestände hoch und der Nachwuchs überdurchschnittlich aus.
Schlecht steht es dagegen um die Schleiereule. Diese litt stark unter den letzten kalten Wintern. Sie ist heute aus verschiedenen Gebieten verschwunden. Laut Simon Birrer von der Vogelwarte sind mehrere Jahre mit schneearmen Wintern und gutem Bruterfolg nötig, damit sich die Situation wieder normalisiert.

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SDA-ATS