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Wendy Holdener (6.) klassiert sich erstmals auch im Riesenslalom in den Top 10. Das Comeback von Lara Gut dauert hingegen nur gut 40 Sekunden. Der Sieg in Sölden geht an Viktoria Rebensburg

Als einzige Schweizerin klassierte sich beim Weltcup-Auftakt Wendy Holdener in den Punkten. Als Sechste schaffte die Kombinations-Weltmeisterin von St. Moritz gleichzeitig auch ihr mit Abstand bestes Resultat in einem Weltcup-Riesenslalom. Zuvor war sie in dieser Disziplin noch nie besser als im 13. Rang klassiert gewesen. Auf Siegerin Rebensburg büsste Holdener 1,11 Sekunden ein, zu einem Podestplatz fehlten ihr weniger als sechs Zehntel.

Mélanie Meillard schied hingegen im zweiten Durchgang aus. Am Morgen hatte die 19-jährige Walliserin als Siebente noch um fünf Positionen vor ihrer Teamkollegin Holdener gelegen.

Neben Holdener und Meillard hatte es keine weitere Schweizerin in den zweiten Lauf geschafft. Jasmina Suter fehlten als 33. knapp vier Zehntel, Aline Danioth und Rahel Kopp folgten auf den Plätzen 35 und 36. Elena Stoffel wurde 40.

Gut trotzdem zufrieden

Erst am Freitag hatte sich Lara Gut nach einem gut verlaufenen Training auf der vereisten Diavolezza zur Rückkehr bereits in Sölden entschlossen. Die Tessinerin war sich dabei bewusst, dass sie auf dem Rettenbachgletscher kaum um den Sieg würde mitreden können.

Tatsächlich war der 26-jährigen Tessinerin bei ihrer Fahrt der beträchtliche Trainingsrückstand noch etwas anzusehen. Schon bei der ersten Zwischenzeit nach rund 30 Fahrsekunden betrug ihr Rückstand mehr als eine Sekunde auf die Spitze. Gut zehn Fahrsekunden später schied sie aus: Als sie von der Ideallinie abkam, insistierte Gut nicht heftig und fuhr am nächsten Tor vorbei.

Gleichwohl bereute Gut ihren Entscheid nicht. "Ich kann natürlich viel besser fahren. Aber es war richtig zu starten. Trainieren ist gut, aber Rennen fahren ist besser", sagte sie. Es sei wichtig, dass sie nun schon im Rhythmus sei. Schmerzen im Knie habe sie keine verspürt.

Nun hat Gut, die sich im Februar am linken Knie einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, wieder einen Monat Zeit zur Verfügung, um sich auf ihren nächsten Weltcup-Einsatz in Killington vorzubereiten.

14. Weltcupsieg von Rebensburg

Viktoria Rebensburg hat den Riesenslalom in Sölden gewonnen und sich den 14. Weltcupsieg gesichert. Die Deutsche triumphierte mit 0,14 Sekunden Vorsprung vor Tessa Worley. Die Französin, die Disziplinensiegerin der vergangenen Saison und Weltmeisterin von St. Moritz, hatte nach dem ersten Lauf an sechster Stelle gelegen.

Dritte wurde die nach halbem Pensum führende Manuela Mölgg (0,53 Sekunden zurück). Hätte die 34-jährige Italienerin gewonnen, so wäre sie zur ältesten Siegerin eines Weltcup-Rennens geworden. Auch die Amerikanerin Mikaela Shiffrin fiel am Nachmittag zurück. Die Gesamtweltcupsiegerin der letzten Saison büsste wegen eines groben Fehlers drei Positionen ein und wurde nur Fünfte.

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