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Im Olympia-Riesenslalom der Frauen teilen sich Viktoria Rebensburg, Tessa Worley und Mikaela Shiffrin am Montag die Favoritenrolle. Wendy Holdener steigt mit kleinen Medaillenchancen in die Spiele.

Das Olympia-Programm der alpinen Frauen ist auf Wendy Holdener durchaus zugeschnitten. Zwei Tage vor dem Slalom kann die Schwyzerin im Riesenslalom schon einmal olympische Rennluft schnuppern in Yongpyong, dem Resort für die technischen Wettbewerbe.

Neun Tage nach dem Start in ihrer Paradedisziplin bietet sich in der Kombination am Abfahrtshang in Jeongseon eine dritte Gelegenheit. Dreimal kann sie sich in den Abfahrtstrainings vor der wohl letzten Olympia-Kombination mit der Strecke in der südkoreanischen Wildnis vertraut machen.

Nach Mélanie Meillards verletzungsbedingtem Ausfall ist Holdener im Riesenslalom die einzig verbliebene Schweizerin mit intakten Chancen auf einen Spitzenplatz. Ausser Meillard (dreimal) und Holdener (viermal) schafften es in dieser Saison einzig Lara Gut und Simone Wild in die Top 10. Gut war zweimal Zehnte, Wild holte sich das Olympia-Ticket bei letzter Gelegenheit mit dem unerwarteten 4. Platz in Lenzerheide.

Holdener machte in dieser Saison im Riesenslalom beträchtliche Fortschritte. Viermal klassierte sich die 24-jährige Slalom-Spezialistin in den ersten zehn. Nur einmal befand sie sich dabei allerdings in Podestnähe. Anfang Januar hielten sie als Vierte lediglich zwei Hundertstel davon ab, zum ersten Mal in der alpinen Basisdisziplin das Weltcup-Podium zu besteigen. Bei ihren ersten Winterspielen vor vier Jahren in Sotschi war Holdener im Riesenslalom wie im Slalom ausgeschieden.

Ohne besondere Vorkommnisse keine Medaille

Wollen die Schweizerinnen im Olympia-Auftaktrennen in den Kampf um Edelmetall eingreifen, sind sie auf besondere Vorkommnisse angewiesen. Viktoria Rebensburg, Mikaela Shiffrin und Tessa Worley fahren in einer anderen Liga als die Swiss-Ski-Vertreterinnen. Das Top-Trio wird nicht nur den Gewinn der Disziplinen-Wertung im Weltcup unter sich ausmachen, sondern bei normalem Verlauf auch den Olympiasieg.

Vor allem Rebensburg scheint gerüstet für eine zweite olympische Goldmedaille nach jener vor acht Jahren in Vancouver. Die 28-jährige Deutsche, Dritte 2014 in Sotschi hinter Tina Maze und Anna Veith, gewann in dieser Saison drei der sieben Riesenslaloms und stand zweimal als Zweite auf dem Podest.

Auch der Französin Tessa Worley ist alles zuzutrauen. Die Weltmeisterin und Disziplinen-Siegerin der letzten Saison gewann nach zuvor drei zweiten Plätzen den letzten Riesenslalom vor den Spielen. Die Weltcup-Dominatorin Shiffrin ihrerseits triumphierte in dieser Disziplin zweimal. Die Phalanx des Top-Trios vermochte einzig die Italienerin Federica Brignone mit ihrem Sieg in Lienz im Osttirol vor dem Jahreswechsel zu durchbrechen.

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SDA-ATS