Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Als erstes europäisches Staatsoberhaupt ist der französische Präsident François Hollande ins westafrikanische Ebola-Gebiet gereist. In Conakry, der Hauptstadt von Guinea rief er zu "angemessenen Massnahmen" im Kampf gegen das Virus auf.

Wenn diese nicht schnell ergriffen würden, dann werde sich die Krankheit weiter ausbreiten, sagte Hollande bei einer Podiumsdiskussion.

In dem kleinen Land am Atlantik sind bereits mindestens 1260 Menschen an dem Virus gestorben. Wenn Guinea seine Massnahmen verschärfe, dann bedeute dies auch "ein geringeres Risiko für den Rest der Welt", sagte Hollande.

Er hatte bei seinem eintägigen Besuch unter anderem das grösste Spital der Stadt besucht und sich zu Gesprächen mit Präsident Alpha Condé getroffen. Frankreich hatte seiner ehemaligen Kolonie bereits 100 Millionen Euro für den Kampf gegen die Epidemie zugesagt.

Von Guinea aus hatte sich Ebola schnell in die Nachbarländer Liberia und Sierra Leone ausgebreitet. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben sich insgesamt bereits mehr als 15'900 Menschen mit dem Virus infiziert.

"Schweizer" Patient auf dem Weg der Besserung

Dem Ebola-Patienten im Universitätsspital Genf (HUG) geht es derweil von Tag zu Tag besser. Die letzten Analysen der Virus-Werte im Blut zeigten, dass die Entwicklung günstig verlaufe, teilten die HUG mit.

Die gesamte Belegschaft des Universitätsspitals freue sich über diese guten Neuigkeiten, teilte die Spitalleitung mit. Die vorteilhafte Entwicklung müsse allerdings noch durch weitere Analysen bestätigt werden.

Der Patient erhalte weiterhin spezifische Medikamente, dank denen sich sein allgemeiner Gesundheitszustand von Tag zu Tag verbessert habe. Heute sei er noch geschwächt, komme aber zunehmend zu Kräften. Er könne sich schon wieder normal ernähren und halte täglich Kontakt mit seiner Familie, wie die HUG schreiben.

Der 43-jährige Arzt aus Kuba hatte Anfang November an einem Hilfseinsatz in Sierra Leone teilgenommen. Er litt fünf Tage an Fieber und wurde positiv auf Ebola getestet.

Da sich die Schweiz zur Verfügung gestellt hat, Mitarbeiter von Hilfsorganisationen, die sich in Westafrika bei Hilfseinsätzen anstecken, zu behandeln, wurde der erkrankte Kubaner nach Absprache der Behörden von einer privaten US-amerikanischen Fluggesellschaft von Sierra Leone nach Genf geflogen.

Dort wurde er in ein für Ebola-Behandlungen eingerichtetes Unterdruck-Zimmer gebracht. Bereits vor einer Woche hatten sich die Ärzte optimistisch zu seinem Gesundheitszustand geäussert.

Der Kubaner wird mit dem experimentellen Medikament ZMapp behandelt, das noch nicht offiziell zugelassen ist. Mehrere Ebola-Patienten, die mit ZMapp behandelt wurden, überlebten die Krankheit.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










Umfrage zu SWI swissinfo.ch

Online-Umfrage ausfüllen: Tastatur und eintippen close-up

Liebe Auslandschweizer, sagen Sie uns Ihre Meinung.

Meinungsumfrage

SDA-ATS