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Der neue französische Präsident François Hollande hat sein erstes Wahlversprechen eingelöst und sein Vermögen offengelegt. Er besitzt Immobilien im Gesamtwert von 1,17 Millionen Euro.

Der Sozialist verfügt aber weder über Aktien noch Sammlerwerte und hat nur ein geringes Barvermögen, wie aus seiner am Freitag veröffentlichten Vermögenserklärung hervorgeht.

Demnach besteht sein Immobilienbesitz aus einem Haus im Wert von 800'000 Euro in Mougins im südostfranzösischen Département Alpes-Maritimes und zwei Wohnungen in Cannes an der Côte d'Azur im Wert von 230'000 und 140'000 Euro.

Sein Vermögen liegt damit unter dem Grenzwert für die Vermögenssteuer, die in Frankreich ab 1,3 Millionen Euro erhoben wird. Hollande gab darüber hinaus an, "verschiedene Möbel" im Wert von 15'000 Euro zu besitzen.

Ausserdem habe er auf drei Bankkonten und bei einem Vertrag über eine Lebensversicherung insgesamt 10'000 Euro angelegt. Jeden Monat zahle er zudem etwa 1500 Euro Bankkredit zurück. Im Ausland hat er demnach kein Konto. Auch Kunstsammlungen oder Schmuckstücke nennt er nicht sein Eigen ebensowenig wie ein Auto.

Hollande präsentiert Kabinett

Im Wahlkampf hatte der Sozialist versprochen, dass er völlige Transparenz über seine Vermögensverhältnisse herstellen werde. Hollande übernimmt am nächsten Dienstag das Amt vom scheidenden konservativen Präsidenten Nicolas Sarkozy.

Einen Tag später will Hollande seine künftige Regierungsmannschaft vorstellen. Am Tag zuvor wird er seinen Premierminister benennen, kurz bevor er am Nachmittag zu einem ersten Treffen mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel zusammentrifft.

Als Premier sind zurzeit vor allem der sozialistische Fraktionschef Jean-Marc Ayrault und Parteichefin Martine Aubry im Gespräch, ebenso gehören der junge Abgeordnete Manuell Valls und der erfahrene frühere Europaminister Pierre Moscovici zu den möglichen Kandidaten.

Auch die Grünen fordern ihren Anteil an der künftigen Regierung: Sie können sich Hoffnungen auf das Umweltministerium machen. Hollande hatte angekündigt, ebenso viele Männer wie Frauen zu berufen.

SDA-ATS