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Frankreichs Präsident François Hollande fordert von der deutschen Regierung, sich stärker an militärischen Einsätzen im Ausland zu beteiligen. Europa müsse zudem "seinen Kampf gegen den Terrorismus besser als bislang organisieren".

"Unsere beiden Länder müssen sich zu einer Kraftanstrengung in unseren Verteidigungshaushalten bereitfinden. Auch zu Einsätzen ausserhalb Europas", sagte Hollande in einer Interview der "Bild"-Zeitung vom Mittwoch. Sogenannte Gefährder müssten zudem identifiziert und Informationen zentral zusammengeführt werden. Ausserdem seien systematische Kontrollen an den Aussengrenzen Europas notwendig, ebenso wie der Austausch von Fluggastdaten.

Europa ist dabei aus Sicht Hollandes viel zu langsam. "Das ist das grösste Problem Europas. Europa braucht oft zu lange, um zu entscheiden. Am Ende gelingt es immer, eine Lösung zu finden - ob bei der Bankenkrise, der Staatsschuldenkrise, der Flüchtlingskrise oder auch beim Anti-Terrorkampf. Aber die dabei verlorene Zeit müssen wir immer teurer bezahlen."

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SDA-ATS