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Der neue französische Präsident Francois Hollande nimmt sich die Privilegien von Top-Verdienern vor. Bis Mitte Juni werde die Regierung Pläne zur Deckelung von Spitzen-Gehältern bei staatlich kontrollierten Unternehmen vorlegen, kündigte Finanzminister Pierre Moscovici am Mittwoch in Paris an.

Der Sozialist Hollande hatte bereits im Wahlkampf gesagt, dass kein Manager bei Staatskonzernen mehr als 20 Mal so viel wie der am geringsten bezahlte Angestellte verdienen solle.

Betroffen von dem Schritt wären Unternehmen wie der Industrie-Konzern Areva oder der Stromkonzern EDF. Hollande hatte im Wahlkampf etwa mit der Forderung nach einer Reichensteuer versucht, Punkte bei Geringverdienern zu sammeln.

Sein Vorgänger Nicolas Sarkozy war unter anderem unbeliebt, weil ihm zu enge Kontakte zur wirtschaftlichen Elite des Landes nachgesagt wurden. Viele Franzosen zeigen sich unter dem Eindruck rekordhoher Arbeitslosigkeit offen für eine höhere Belastung von Reichen.

SDA-ATS