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Holocaust Museum reagiert mit Abscheu auf Nationalisten-Konferenz

Rechtsradikale in den USA sehen sich seit der Trump-Wahl im Aufwind. (Symbolbild)

KEYSTONE/AP/JOHN BAZEMORE

(sda-ats)

Das Holocaust Museum in Washington hat mit Abscheu auf ein Treffen weisser Nationalisten in der US-Hauptstadt reagiert. "Wir sind von der hasserfüllten Rhetorik der Konferenz zutiefst alarmiert", teilte das Museum am Montag mit.

Berichten zufolge fragte Richard Spencer, Chef des nationalistischen Think Tanks "National Policy Institute", bei der Konferenz am Samstag - unweit des Museums - unter Bezug auf Juden: "Man fragt sich, ob diese Leute überhaupt Menschen sind."

Spencer sagte demnach, Amerika gehöre den Weissen. Immer wieder habe Spencer, der dabei auch Deutsch sprach, die Ideologie der Nationalsozialisten gelobt. Videoaufnahmen des Treffens sollen zeigen, wie der Redner Parolen wie "Heil Trump" und "Sieg heil" rief, worauf Anwesende ihre Arme zum Hitlergruss erhoben.

Weisse Nationalisten im Aufwind

Der Holocaust, die Vernichtung der europäischen Juden, habe nicht mit Töten begonnen, erklärte das Museum, sondern mit Worten. "Wir rufen alle amerikanischen Bürger, unsere religiösen und zivilen Anführer und die Führung aller Teile der Regierung dazu auf, rassistischem Denken und spalterischer Hetze entgegenzutreten."

Seit der Wahl Donald Trumps zum nächsten US-Präsidenten sehen sich in den USA auch Rechtsradikale und weisse Nationalisten im Aufwind, die seine Wahl ausdrücklich bejubelten.

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