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In der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku haben am Sonntag die Proben zum Eurovision Song Contest (ESC) begonnen. "Alles ist grossartig, der Sound, das Licht, das Wetter", sagten die Schweizer Kandidaten Sinplus nach ihrer Probe.

Das Tessiner Duo will mit der schnellen Rocknummer "Unbreakable" beim traditionsreichen Musikwettbewerb punkten. "Der ESC ist eine Riesenchance für uns", sagten die Brüder Ivan und Gabriel Broggini. Als Sinplus hatten sie 2009 bereits die offizielle Hymne der damaligen Eishockey-WM in der Schweiz vorgelegt.

Während Künstler aus 9 der 42 Teilnehmerländer auf der Bühne in der neu gebauten Kristallhalle Ton, Licht und Showeffekte ausprobierten, waren noch Hunderte Bauarbeiter auf dem Hallengelände und in den Foyers im Einsatz. Nachdem am Samstag die Eröffnung des Pressezentrums auf Sonntag verschoben worden war, begannen auch die Proben erst mit gut einer Stunde Verspätung.

Die Showbühne reicht mit mehreren Laufstegen weit in den Publikumsbereich. Mehr als 2500 Scheinwerfer sollen für spektakuläre Lichteffekte sorgen. Eine Besonderheit sind asymmetrische LED-Wände, die gut 1200 Quadratmeter Fläche umfassen und etwa für Animationen bei den Auftritten genützt werden können.

Das TV-Spektakel erreicht üblicherweise mehr als 100 Millionen Zuschauer europaweit. Aserbaidschan will sich dabei auch als Touristenziel präsentieren und war über kritische Medienberichte zuletzt verärgert. Menschenrechtsorganisationen prangern regelmässig Demokratiedefizite an.

Die Führung um Präsident Ilham Alijew weist die Kritik als "nicht berechtigt" zurück. Vonseiten der ESC-Verantwortlichen wird versucht, eine "Politisierung" des europäischen Musikwettbewerbs zu vermeiden.

SDA-ATS