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Die Migros-Reisetochter Hotelplan schreibt weiterhin rote Zahlen. Nur gerade das Schweizer Geschäft und der Ferienwohnungsvermieter Interhome waren im Geschäftsjahr 2009/10 profitabel.

In Grossbritannien, Italien und Russland und auch in den Internetreisebüros setzte es dagegen Verluste ab. Insgesamt betrug das operative Minus (EBIT) von Hotelplan 12,9 Mio. Franken, wie der Konzern am Dienstag an einer Medienkonferenz mitteilte. Den Reingewinn publiziert das Unternehmen nicht.

Gegenüber dem Vorjahr hat Hotelplan sein Ergebnis aber deutlich steigern können. Im Geschäftsjahr 2008/09 war der Verlust auf EBIT-Stufe mit 26,8 Mio. Fr. noch mehr als doppelt so hoch.

Für das im vergangenen Herbst (per Ende Oktober) beendete Geschäftsjahr weist Hotelplan zudem ein bereinigtes Betriebsergebnis (underlying EBIT) im positiven Bereich aus: Werden die durch das Flugverbot über Europa verursachten Verluste sowie Restrukturierungs- und Amortisationskosten hinausgerechnet, resultiert ein Gewinn von 13,6 Mio. Franken.

Der Umsatz der Hotelplan-Gruppe fiel im vergangenen Geschäftsjahr mit 1,49 Mrd. Fr. 8 Prozent tiefer aus als Vorjahr. Geprägt ist Umsatzzahl durch Währungseffekte, das heisst die im Ausland verkauften Reisen und Arrangements sind in Franken umgerechnet weniger wert.

Boomende Kreuzfahrten

Fürs 2011 macht Hotelplan eine starke Nachfrage nach Ferien in Ägypten, Griechenland und der Türkei aus. Hoch im Kurs liegen auch die USA, wie Thomas Stirnimann, Leiter von Hotelplan Suisse, vor den Medien ausführte. Einen eigentlichen Boom gebe es zudem für Kreuzfahrten.

In der Schweiz verzeichnet Hotelplan im laufenden Jahr 7 Prozent mehr Buchungen als 2010. Im Geschäftsreisesegment liegen die Buchungsstände gemäss Stirnimann sogar 10 Prozent über Vorjahr.

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SDA-ATS