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Die Newcastle-Krankheit ist hochansteckend und kann verschiedene Vogelarten betreffen. Für die Konsumenten besteht keine Gefahr. (Symbolbild)

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Auf einem Tessiner Betrieb mit Legehennen ist die sogenannte Newcastle-Krankheit festgestellt worden, eine für Geflügel hoch ansteckenden Seuche. Die erkrankten Hühner müssen getötet werden. Für Konsumentinnen und Konsumenten besteht hingegen keine Gefahr.

Der Verdacht auf Newcastle-Krankheit auf einem Legehennenbetrieb im Südtessin habe sich bestätigt, teilte das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) am Samstag mit. Es handle sich dabei um eine hochansteckende Virus-Erkrankung, die verschiedene Vogelarten betreffen könne.

Die Tessiner Kantonsbehörden würden nun alle nötigen Massnahmen in die Wege leiten, um eine Verbreitung der Krankheit zu verhindern, schreibt das BLV weiter. Das Geflügel auf dem betroffenen Betrieb werde getötet. Dies schreibe die Tierseuchenverordnung (TSV) vor. Um den Betrieb herum werde eine Schutz- und Überwachungszone eingerichtet.

Die Virenkrankheit wird laut BLV über die Luft oder durch direkten Kontakt übertragen. Sie kann sich auch indirekt über Personen, Geflügelprodukte oder Eierkartons ausbreiten.

In seltenen Fällen kann bei Personen, die direkten und engen Kontakt zu kranken Tieren hatten, eine Bindehautentzündung auftreten. Für die Konsumenten besteht aber keine Gefahr. Eier und Geflügelfleisch können bedenkenlos konsumiert werden.

Die vorliegende Diagnose zeige, dass eine Tierkrankheit trotz Überwachungsmassnahmen auch nach mehreren Jahren wieder auftreten kann, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Die Schweizer Geflügelpopulation sei frei von der Newcastle-Krankheit gewesen. Der letzte Fall auf einem Legehennenbetrieb sei im Jahr 2011 aufgetreten.

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SDA-ATS