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Cornelia Hütter feiert in der ersten der beiden Weltcup-Abfahrten in Lake Louise ein starkes Comeback. Die Österreicherin erringt in ihrem ersten Rennen nach ihrem Kreuzbandriss gleich einen Sieg.

Cornelia Hütter gewann 9 Hundertstel vor der Liechtensteinerin Tina Weirather, die ihrerseits ihre guten Trainingsleistungen erfolgreich umsetzen konnte. Dritte wurde völlig überraschend die Amerikanerin Mikaela Shiffrin. Die Seriensiegerin im Slalom war erst zum dritten Mal in einer Weltcup-Abfahrt angetreten.

Eine solche Rückkehr schaffen nur ganz wenige. Im Januar erlitt Cornelia Hütter beim Super-G-Training in Saalbach einen Riss des vorderen Kreuzbandes, dazu riss sie sich auch den Innen- und Aussenmeniskus. Doch in Lake Louise kämpfte sie bei Schneefall und schlechter Sicht, als wäre nie etwas gewesen. Und zur Verletzung kommt ja auch noch der Fakt, dass sie auf diesen Winter die Skimarke gewechselt hat, was gewöhnlich zusätzliche Anlaufzeit bedingt. Nicht so bei Hütter: Nach sechs Platzierungen auf dem Podest einer Abfahrt konnte die 25-Jährige einen nicht für möglich gehaltenen Erfolg bejubeln. Ihr erster Weltcupsieg war es aber nicht. Im März 2016 hatte sie beim Finale in Lenzerheide den Super-G gewonnen.

Zwei Schweizerinnen in den Top 10

Michelle Gisin und Lara Gut, auch sie nach ihrem Kreuzbandriss aus der letzten Saison erstmals wieder am Start einer Abfahrt, erreichten als beste Schweizerinnen die Plätze 8 und 9. Gisin, mit Nummer 28 gestartet, zeigte eine beherzte Fahrt. Trotz teils groben Fehlern war die Engelbergerin schnell. Ihr bestes Abfahrts-Ergebnis, das sie im vergangenen März in Südkorea realisierte, verpasste sie nur um einen Rang. Und auch Lara Gut durfte mit ihrem ersten Auftritt nach ihrer schweren Verletzung zweifellos zufrieden sein.

Auch Corinne Suter, die unmittelbar vor Jasmine Flury 16. wurde, hätte sich in den Top 10 einreihen können. Die Innerschweizerin hängte aber mit dem Arm an einem Tor ein und verlor dabei viel Schwung.

Lindsey Vonn, die 18-fache Gewinnerin von Lake Louise, schied spektakulär aus. Die Amerikanerin durchschlug mehrere Sicherheitszäune, konnte aber nach ihrem Unfall wieder auf den eigenen Ski ins Tal fahren.

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SDA-ATS