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London - Begleitet von heftigen Protesten hat der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders seinen umstrittenen islamkritischen Film "Fitna" im britischen Parlament gezeigt. Allerdings verfolgten in London nur wenige Zuschauer die Vorführung.
Wilders erneuerte anschliessend seine Kritik am Islam und sagte vor Journalisten: "Islam und Demokratie sind unvereinbar." Um die Filmvorführung zu verhindern, blockierten mehrere hundert Demonstranten eine Strasse in London.
Sie hielten Transparente mit durchgestrichenen Hakenkreuzen und Parolen wie "Rassisten nicht willkommen" hoch. Er sei besorgt, dass Wilders' Besuch für rassistische Propaganda genutzt werde, sagte ein 25-jähriger Demonstrant, der seinen Namen nicht nennen wollte.
Der islamkritische Kurzfilm wurde ungeachtet der Proteste im Oberhaus gezeigt. Der europakritische Parlamentarier Lord Malcolm Pearson, der Wilders eingeladen hatte, sprach anschliessend zunächst von 50 bis 60 Zuschauern. Später gestand er, dass es weniger Menschen waren - eine genaue Zahl nannte er aber nicht.
Pearson hatte Wilders bereits im Februar vergangenen Jahres nach London eingeladen, um "Fitna" im Oberhaus zu zeigen. Damals hatte das britische Innenministerium aber ein Einreiseverbot gegen den Rechtspopulisten verhängt, gegen das sich Wilders später erfolgreich vor Gericht zur Wehr setzte.
Bei seinem Auftritt in London bezeichnete er den Islam nun als "gewaltsame Religion"; der Prophet Mohammed sei "barbarisch". Wilders hatte am Mittwoch bei den Kommunalwahlen in den Niederlanden einen grossen Erfolg gefeiert, als seine Partei für die Freiheit (PVV) die Stadtratswahl in Almere gewann und in Den Haag auf Platz zwei landete.

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SDA-ATS