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Einen Tag nach der Ernennung von Ali Larayedh zum neuen Ministerpräsidenten in Tunesien haben Hunderte Menschen gegen die islamistische Regierungspartei Ennahda protestiert. "Das Volk will den Sturz des Regimes", skandierten die Demonstranten am Samstag in der Hauptstadt Tunis.

Zugleich bezeichneten die Demonstranten Ennahda-Chef Rachid Ghannouchi als "Mörder" und gaben damit ihrem Verdacht Ausdruck, dass Ghannouchi für die Ermordung des Oppositionspolitikers Chokri Belaïd Anfang Februar verantwortlich sei.

Die Ermordung Belaïds hat Tunesien tief in die Krise gestürzt. Ghannouchi und die Ennahda weisen jede Verantwortung zurück, werden aber von Belaïds Umfeld weiterhin mit der Tat in Verbindung gebracht.

Als Ausweg aus der Krise wollte der bisherige Regierungschef Hamadi Jebali eine Expertenregierung bilden, er scheiterte aber am Widerstand seiner Ennahda-Partei. Daraufhin trat Jebali zurück.

Die Ennahda-Partei benannte daraufhin den bisherigen Innenminister Larayedh als ihren neuen Kandidaten für das Amt, am Freitag wurde Larayedh von Präsident Moncef Marzouki mit der Regierungsbildung beauftragt.

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SDA-ATS