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Auch die Wohlhabenderen (hier symbolisch mit Cüpli dargestellt) sollen den Gürtel enger schnallen müssen, fordern die Demonstranten in La Chaux-de-Fonds.

Keystone/LAURENT GILLIERON

(sda-ats)

Hunderte sind am Samstag in La Chaux-de-Fonds gegen die Sparpläne der Neuenburger Kantonsregierung auf die Strasse gegangen. Zur Demonstration aufgerufen hatten rund fünfzehn Organisationen, Gewerkschaften und Linksparteien.

Die Veranstalter bezifferten die Teilnehmerzahl auf 1500, andere Schätzungen auf 800 bis 900. "Wer Wind sät, wird Sturm ernten", hiess es etwa auf Transparenten. Dem Zug trugen die Manifestanten eine Banderole mit der Aufschrift "Es ist nicht immer an den Gleichen, den Gürtel enger zu schnallen" voran.

Die Organisatoren machen geltend, dass nicht immer neue Sparmassnahmen ergriffen werden sollten. Vielmehr sei es angebracht, bei den Wohlhabenderen mehr Steuereinnahmen zu generieren. Auch beklagen sie die verschlechterten Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst.

Das Budget des Kantons Neuenburg weist für 2017 ein Defizit von 68,9 Millionen Franken aus - 55 Millionen mehr als die Schuldenbremse erlaubt. Angesichts dieser Situation legte die Regierung ein Sparprogramm im Umfang von 100 Millionen Franken über drei Jahre vor.

Dazu soll auch das Personal einen Beitrag leisten. So steigt dessen Arbeitszeit ab dem 1. Januar um eine auf 41 Stunden pro Woche. Ausserdem wird der Personalbestand reduziert; betroffen sind rund 60 Stellen.

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SDA-ATS