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In Israel haben mehrere hundert Menschen gegen die hohen Lebenshaltungskosten demonstriert. Wie das israelische Radio berichtete, richtete sich der Protest am Samstagabend in Tel Aviv vor allem gegen die steigenden Preise für Benzin und Strom.

Auf ihren Plakaten forderten die Demonstranten demnach soziale Gerechtigkeit. Zudem machten sie Regierungschef Benjamin Netanjahu für die steigenden Treibstoffpreise verantwortlich. In Anlehnung an dessen Spitznamen stand auf einem Spruchband: "Nicht der Iran ist für den steigenden Benzinpreis verantwortlich, sondern Bibi."

An dem Protest beteiligten sich auch ein Dutzend Abgeordnete der oppositionellen Kadima-Partei, angeführt von ihrem neuen Chef Schaul Mofas, wie das Radio weiter berichtete. Der frühere Verteidigungsminister Mofas will sich demnach an die Spitze der neuen Protestbewegung in Israel setzen.

Im vergangenen Sommer waren in Israel hunderttausende Israelis wochenlang auf die Strasse gegangen, um gegen rasant steigende Mieten und Lebenshaltungskosten und wachsende soziale Ungleichheiten zu protestieren.

Um die jetzige Unzufriedenheit in der Bevölkerung über die steigenden Spritpreisen zu beschwichtigen, kündigte Netanjahu kurz vor der Demonstration am Samstagabend an, die Preissteigerung eines Treibstofftyps massiv zu beschränken.

SDA-ATS