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Der Wirbelsturm "Irma" überflutete im September diese Siedlung im US-Bundesstaat Florida - die finanziellen Folgen bekommt auch der Versicherungskonzern Zurich zu spüren.

KEYSTONE/AP Naples Daily News/NICOLE RAUCHEISEN

(sda-ats)

Die Serie von Wirbelstürmen in den USA und der Karibik kommt den Versicherer Zurich teuer zu stehen. Der Konzern rechnet für das dritte Quartal mit Gesamtkosten von rund 700 Millionen Dollar durch die drei Hurrikane "Harvey", "Irma" und "Maria".

Dabei seien Vergütungen durch Rückversicherungen schon eingerechnet, teilte die Zurich am Donnerstag in einem Communiqué mit. "Es liegt in der Natur der Ereignisse, dass die Feststellung der endgültigen Schadensumme noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird."

Nach Steuern werde eine Belastung von rund 620 Millionen Dollar erwartet. Die Gruppe geht davon aus, dass diese Schäden ihre Finanzstärke insgesamt nicht wesentlich beeinflussen werden.

Damit kommt die Zurich vergleichsweise glimpflich davon. Der amerikanische Versicherer AIG muss viel tiefer in die Tasche greifen: Er rechnet mit Kosten von bis zu 3,1 Milliarden Dollar im dritten Quartal.

Auch der Weltmarktführer Münchener Rück hatte wegen der Schäden Fragezeichen hinter seine Gewinnprognosen gesetzt. Der französische Versicherer Scor geht davon aus, dass die Versicherungsbranche weltweit für die Schäden aus den Wirbelstürmen insgesamt mit 95 Milliarden Dollar einstehen müssen.

Gigantische Schäden

Die noch bis im November laufende Hurrikan-Saison zählt in den USA bereits jetzt zu den verheerendsten seit es Aufzeichnungen dazu gibt. Ab Ende August haben sich die Ereignisse in der Karibik und im Südosten der USA überschlagen.

Am 25. August traf "Harvey" auf die texanische Küste, wobei die massiven Niederschläge vor allem in der Region Houston zu schweren Überschwemmungen geführt hatten. Schätzungen zufolge dürfte "Harvey" versicherte Kosten von 25 bis 35 Milliarden Dollar verursacht haben. Ein Grossteil davon fällt jedoch dem nationalen Flutschutzprogramm zu.

Hurrikan "Irma" traf am 10. September in Florida auf Land. Und auch hier rechnen Experten mit einer Belastung von 25 bis 35 Milliarden Dollar für die Versicherer. Die Karibik wurde nach "Irma" noch von Hurrikan "Maria" heimgesucht. Die Schadensschätzungen für die Region bewegen sich zwischen 10 und 20 Milliarden Dollar. Stark betroffen ist das US-Aussengebiet Puerto Rico.

An der Schweizer Börse wurden die mit Spannung erwarteten Angaben der Zurich zur Schadenhöhe aus den Hurrikan-Katastrophen mit Erleichterung aufgenommen. Die Zurich-Aktien lagen praktisch als einzige Titel im Börsenbarometer SMI um die Mittagszeit herum leicht im Plus.

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SDA-ATS