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Hyundai und Kia zahlen wegen falscher Verbrauchsangaben Strafe

Die südkoreanischen Autohersteller Hyundai und Kia müssen wegen falscher Verbrauchsangaben 100 Mio. Dollar Strafe zahlen. Die US-Umweltbehörde EPA hatte 2012 bei Tests herausgefunden, dass einzelne Modelle beider Autokonzerne mehr Benzin verbrauchen als versprochen wurde.

Es sei um rund 1,2 Millionen Autos gegangen, teilte das US-Justizministerium am Montag (Ortszeit) mit. Beide Unternehmen akzeptierten die Strafe. Es sei die bisher höchste unter dem Emissionsschutzgesetz.

Zusätzlich verzichten die Unternehmen auf 4,75 Mio. "Treibhausgas-Punkte" im Wert von über 200 Mio. Dollar. Autohersteller können sich diese Bonuspunkte verdienen, wenn sie Autos mit geringeren Emissionen bauen als vom Gesetz gefordert. Zudem wollen beide rund 50 Mio. Dollar dafür ausgeben, dass ähnliche Verstösse nicht mehr vorkommen.

US-Justizminister Eric Holder nannte die Strafe einen "beispiellosen Beschluss". Die Hyundai-Motor-Gruppe - welche sowohl Hyundai und Kia umfasst - ist der fünftgrösste Autohersteller weltweit.

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