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IHRF über Chancen und Gefahren der Digitalisierung des Alltags

Dieser Inhalt wurde am 18. Mai 2010 - 16:47 publiziert
(Keystone-SDA)

Luzern - Die Digitalisierung des Alltags wartet fast täglich mit neuen Möglichkeiten auf. Kaum Schritt halten damit kann die Diskussion darüber. Hier will das Luzerner Menschenrechtsforum (IHRF) in diesem Jahr einhaken.
Die "New York Times", so Unesco-Vertreter Boyan Radoykov, publiziert in einer Woche mehr Informationen, als eine Person im 19. Jahrhundert während ihres ganzen Lebens erhalten konnte. Neue Handy-Software wiederum erkennt Gebäude und Gesichter und verknüpft sie mit deren Daten. Darauf wies IHRF-Co-Leiter Thomas Kirchschläger hin.
Dieser Bandbreite zwischen Gefahren und Chancen der "Digitalisierung des Alltags" widmet sich die siebte Auflage des Menschenrechtsforums. Rund 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren am zweitägigen Anlass das aktuelle Phänomen.
Professor Karl-Peter Fritzsche von der Universität Magdeburg wies darauf hin, dass das Internet dem Einzelnen die Möglichkeit eröffnet, sich grundlegende Kompetenzen anzueignen, um seine Rechte durchzusetzen. Die neuen Informationstechnologien ermöglichten eine neue Art des Lernens, deren Potenzial in der Selbstorganisation des Lernprozesses liege.
Thomas Kirchschläger ist überzeugt, dass die Diskussion am IHRF dazu beiträgt, die Menschenrechte weiterzuentwickeln. Der Dialog von möglichst allen Akteuren könne sowohl die theoretische Reflexion als auch die praktische Umsetzung bereichern.
Das Menschenrechtsforum wird am Mittwochabend mit einem Benefizkonzert mit Maria João Pires und dem Human Rights Orchestra abgeschlossen.

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