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Der Westschweizer Fotopapierhersteller Ilford hat eigenen Angaben zufolge die nötigen finanziellen Mittel für seine Restrukturierung beisammen. Ein Teil des Firmengrundstücks sei an die Freiburger Gesellschaft Anura verkauft worden, teilte Ilford am Dienstagabend mit.

Ilford könne nun seine Aktivitäten neu lancieren, heisst es in der Mitteilung. Zudem soll es einen richtigen Sozialplan geben, so wie es die Gewerkschaften gefordert hatten. Über den Verkaufspreis der Grundstücksparzellen und die durch den Deal freigesetzte Summe werden allerdings keine Angaben gemacht. Das Unternehmen stehe weiterhin vor wichtigen Herausforderungen, erklärte Ilford weiter.

In der vergangenen Woche hatte das angeschlagene Unternehmen angekündigt, knapp 100 von den im Juni noch bestehenden 230 Arbeitsplätzen abzubauen. 66 Personen sollen entlassen werden, wobei 27 älter sind als 58 und somit in den frühzeitigen Ruhestand treten. Hinzu kommen 26 Personen, welche die Firma schon verlassen haben und nicht ersetzt werden.

Anfang August wurde Ilford vom aktuell amtierenden Chef Paul Willems und Jean Marc Métrailler übernommen. Beide waren zuvor im Management der Firma tätig. Bis am 16. September müssen sie nun den Insolvenzrichter mit ihrem Restrukturierungsplan davon überzeugen, dass Ilford weiter bestehen kann und nicht der Konkurs eröffnet werden muss.

Teil des Plans ist der Einstieg eines Investors aus Fernost: Eine japanische Firma, mit der Ilford bereits seit längerem zusammenarbeitet, soll einen Teil der Aktien übernehmen, wie Willems und Métrailler vor Wochenfrist angekündigt hatten. Weitere Investoren werden aber nach wie vor dringend gesucht.

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SDA-ATS