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Im dritten Anlauf soll es klappen für Rapperswil-Jona

Die Rapperswil-Jona Lakers steigen als Favoriten in die am Sonntag beginnenden Playoffs der Swiss League. Das Team hat eine gute Chance, nach drei Jahren in die höchste Spielklasse zurückzukehren.

Der Blick auf die Statistik lässt keine Zweifel offen: Die Rapperswil-Jona Lakers waren in der Qualifikation die dominante Equipe der Swiss League. Sie verfügten über die produktivste Offensivabteilung mit 178 Toren, die beste Defensive mit 81 Gegentoren, und auch im Über- und Unterzahlspiel wiesen sie die besten Werte aus.

Bereits vier Runden vor dem Ende standen die St. Galler als Qualifikationssieger fest, und sie distanzierten die Konkurrenz um mindestens 16 Punkte. Ein zweiter Blick auf die Statistik offenbart allerdings auch, dass eine erfolgreiche Qualifikation noch lange keine Garantie auf den Meistertitel ist. So unterlag Rapperswil-Jona vor zwei Jahren als Qualifikationssieger im Final dem fünftplatzierten Ajoie.

Letzte Saison schafften es die Lakers als Vierte der "Regular Season" in den Final, fanden aber diesmal in (Qualifikationssieger) Langenthal einen Bezwinger.

Homogene Equipe

Nun, im dritten Anlauf soll es klappen. Trainer Jeff Tomlinson verfügt über eine homogene Mannschaft, die mit dem überraschenden 7:2-Erfolg im Cupfinal gegen den HC Davos für Aufsehen gesorgt hat. Die Breite und Ausgeglichenheit des Teams erlaubt es dem Deutsch-Kanadier, seine Spieler gleichmässig einzusetzen und keine übermässig zu forcieren. In einer engen, umkämpften Serie könnte sich dies als einen entscheidenden Vorteil erweisen.

Im Viertelfinal gegen die EVZ Academy, die sich in ihrer zweiten Saison erstmals für die Playoffs qualifiziert hat, sind allerdings noch keine Probleme zu erwarten, selbst wenn die Lakers mit dem Start in die finale Phase auch schon Mühe bekundeten - wie 2016, als sie sich gegen Thurgau erst im siebten Spiel durchsetzten.

Langenthals Mühe mit Visp

Spätestens in einer allfälligen Neuauflage des letztjährigen Finals gegen Langenthal dürften die Lakers hart gefordert werden, denn der Titelverteidiger wusste in der jüngsten Vergangenheit in den wichtigsten Momenten stets sein Potential abzurufen. Allerdings taten sich die Oberaargauer gegen ihren Viertelfinalgegner Visp in den Playoffs zuletzt schwer. Langenthal verlor die letzten beiden Serien (2:4 im Viertelfinal 2011, 3:4 im Halbfinal 2014).

In den anderen beiden Viertelfinal-Duellen (Olten gegen Thurgau und La Chaux-de-Fonds gegen Ajoie) ist die Favoritenrolle nicht klar verteilt. Schliesslich trennten die vier Mannschaften am Ende der Qualifikation lediglich zwei Punkte.

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