Navigation

Sprunglinks

Hauptfunktionen

Im Jemen sterben bei Kämpfen mit Terroristen mindestens 30 Menschen

Bei Gefechten zwischen Al-Kaida-Terroristen und Regierungstruppen sind im Jemen 30 Soldaten getötet worden. Das meldete der Nachrichtensender Al-Arabija am Mittwoch. Die Schlacht in der Nähe der südlichen Stadt Sindschibar dauerte mehrere Stunden.

Al-Kaida-Kämpfer hätten das Nachschublager eines Armeebataillons in einem Stadion angegriffen und das Stadion unter ihre Kontrolle gebracht, sagte ein Militärvertreter. Nach Informationen der Nachrichtenwebsite "News Yemen" wurden auch vier Zivilisten durch einen Luftangriff getötet.

Der Jemen, wo die Opposition und junge Demokratie-Aktivisten seit Februar versuchen, das Regime von Präsident Ali Abdullah Saleh zu stürzen, gehört zu den Hochburgen des Terrornetzwerkes Al-Kaida.

In der Stadt Sindschibar hatten die Terroristen vor einigen Wochen die Kontrolle übernommen. Die Opposition behauptet, das Regime habe den Terroristen absichtlich das Feld überlassen, um sich den USA anschliessend erneut als Partner im Kampf gegen den islamistischen Terror anzudienen.

Saleh war Anfang Juni bei einem Anschlag in der Hauptstadt Sanaa verletzt worden und wird seither in einem Spital in Saudi-Arabien behandelt. Die politische Zukunft des Jemen ist ungewiss, auch weil die Opposition, die Protestbewegung und die reformbereiten Funktionäre bislang keinen gemeinsamen Nenner gefunden haben.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


Umfrage zu SWI swissinfo.ch

Online-Umfrage ausfüllen: Tastatur und eintippen close-up

Zersiedelung: Wie stimmen Sie ab?

Meinungsumfrage

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.