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Im Kanton Luzern werden die vier noch nicht vergebenen Regierungssitze kaum in stillen Wahlen vergeben. Die Spitze der SVP hält am Anspruch auf einen Regierungssitz fest und will am 15. Mai nochmals mit Urs Dickerhof antreten.

Dickerhof hatte bei den Wahlen vom Sonntag knapp 29'000 Stimmen erzielt und das absolute Mehr damit um über 24'000 und den letzten der fünf Regierungsplätze um über 11'000 Stimmen verfehlt. Er machte das zweitschlechteste Resultat der acht Kandidierenden.

Weniger Stimmen als Dickerhof erhielt einzig Adrian Borgula von den Grünen. Die Differenz betrug indes weniger als 500 Stimmen, und dies, obwohl die Grünen nur eine Parteistärke von knapp 9 Prozent haben, die SVP aber auf über 22 Prozent kommt.

Borgula gab am Montagabend bekannt, für den zweiten Wahlgang nicht zur Verfügung zu stehen. Nachdem bereits die sechstplatzierte Esther Schönberger (CVP) am Wahlsonntag ihren Verzicht erklärt habe, werde so der Weg frei für eine stille Wahl, sofern auch die SVP ihre Niederlage bei den Regierungsratswahlen akzeptiere.

Von einer Niederlage wollen der Parteileitungsausschuss und die Wahlkommission der SVP aber nichts wissen. Dickerhof habe ein ansehnliches Ergebnis erzielt, teilten sie in der Nacht auf Dienstag mit. Eine erneute Kandidatur sei deshalb folgerichtig.

Freiwilligen Proporz einfordern

Die SVP ging aus den Parlamentswahlen vom Sonntag als zweitstärkste Partei im Kanton Luzern hervor. Damit stehe ihr ein Regierungssitz zu, erklärt die SVP. Sie hoffe dabei im zweiten Wahlgang auch auf die Unterstützung von CVP und FDP.

Die SVP zielt auf den Sitz des parteilosen Finanzdirektors Marcel Schwerzmann. Dieser hatte vor vier Jahren die SVP aus der Regierung gedrängt. Schwerzmann machte am Sonntag aber ein gutes Resultat und verpasste das absolute Mehr um weniger als 2000 Stimmen.

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SDA-ATS