In Schmuckstücken befindet sich oft zu viel potenziell gesundheitsgefährdendes Schwermetall. Das hat das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen des Kantons Freiburg bei Kontrollen festgestellt.

Wie es am Freitag mitteilte, weisen durchschnittlich zehn Prozent der Schmuckstücke Schwermetallwerte über den gesetzlich festgelegten Höchstgrenzen auf. Vor allem Cadmium, Blei und Nickel bereiten Probleme.

Wenn diese Metalle mit der Haut in Berührung kommen, kann beispielsweise Blei schädliche Auswirkungen auf das Gehirn und die Denkfähigkeit haben. Cadmium kann die Nieren, die Knochen und das Nervensystem schädigen. In gewissen Schmuckstücken betrug der Cadmiumgehalt an der Oberfläche 40 bis 90 Prozent.

Auch das kantonale Laboratorium Bern wies bereits 2008 auf Schmuck mit zu viel Nickel hin, das Allergien auslösen kann. Am Flughafen Zürich zogen Zöllner 20016 rund 1500 Schmuckstücke mit teils sehr hohen Cadmium- und Nickelwerten aus dem Verkehr.

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