Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Eine Mauer aus der späten Eisenzeit ist in der Tessiner Ortschaft Gudo entdeckt worden.

Tessiner Raumdepartement

(sda-ats)

Bei Bauarbeiten in der Tessiner Gemeinde Gudo sind die Überreste einer Steinmauer aus der Eisenzeit zum Vorschein gekommen. Sie sind laut dem archäologischen Dienst des Kantons Tessin in einem "ausgezeichneten" Zustand.

Rund 20 Meter des imposanten Bauwerks seien bislang freigelegt worden, teilte das Tessiner Raumdepartement am Mittwoch mit. Das Mauerstück habe sich unter mehreren Erdschichten befunden.

Einige Keramik- und Metallelemente in den Mauerresten hätten eine Datierung ermöglicht: Die Schutzmauer sei im 4. bis 3. Jahrhundert vor Christi Geburt errichtet worden und gehöre damit zur späteren Eisenzeit. Vermutlich habe sie dazu gedient, eine Siedlung in der Nähe vor Überschwemmungen durch Flusswasser zu bewahren.

Schon in der Vergangenheit wurden in der Nähe des Fundorts Siedlungsreste aus der Bronzezeit entdeckt. Der kantonale archäologische Dienst will nun gemeinsam mit der Fachhochschule SUPSI die Funde dazu nutzen, um die Anfänge der Besiedelung im Tessin besser zu verstehen. Dabei spiele auch eine Rolle, wie es dem Mensch damals gelungen sei, sich vor dem Fluss Ticino und dessen Zuflüssen zu schützen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS