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Immer mehr notleidende Menschen in Syrien können nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) nur noch durch internationale Hilfslieferungen überleben. Mehr als 3,6 Millionen Menschen seien im Land auf Hilfe angewiesen.

Dazu kämen 1,2 Millionen Syrer, die in die Nachbarländer geflohen seien, heisst es vom UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR. "Das Ausbleiben solch humanitärer Unterstützung könnte für einige Hunderttausend Menschen quer durch Syrien katastrophale Folgen haben", warnte am Freitag der für Nothilfeoperationen in dem Land zuständige IKRK-Vertreter Jeroen Carrin.

Millionen von Menschen seien innerhalb des Landes durch den Bürgerkrieg aus ihren angestammten Siedlungsgebieten vertrieben worden. Viele von ihnen sogar mehrmals, da sich die Frontlinien immer wieder verschöben, berichtete Carrin laut einer vom IKRK veröffentlichten Mitteilung.

"Eine wachsende Zahl von Vertriebenen hat inzwischen keinerlei Einkommen oder Ersparnisse mehr und ist vollkommen abhängig von der Hochherzigkeit von Landsleuten und der internationalen Gemeinschaft", hiess es weiter. Wie viele Menschen dies insgesamt betrifft, sei angesichts der oft verworrenen Lage schwer zu ermitteln.

Der Syrische Arabische Halbmond, mit dem das IKRK vor Ort zusammenarbeite, gehe inzwischen davon aus, dass mehr als 3,6 Millionen Notleidende innerhalb Syriens dringend auf Hilfe angewiesen seien, heisst es beim IKRK.

Zusammen mit den etwa 1,2 Millionen Syrern, die ins Ausland geflohen sind, ist laut dem UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR schon ein Viertel der gesamten syrischen Bevölkerung auf der Flucht.

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SDA-ATS