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Der digitale Filmkonsum wird in der Schweiz immer beliebter. (Symbolbild)

KEYSTONE/CHRISTOF SCHUERPF

(sda-ats)

DVDs und Blu-rays sind immer weniger gefragt. Der Umsatz der Schweizer Videobranche mit den physischen Bildtonträgern hat sich in den letzten fünf Jahren halbiert. Immer beliebter wird hingegen der Online-Abruf von Filmen.

Der Umsatz mit DVDs und Blu-Rays sank 2016 um 15,6 Prozent auf 115,4 Millionen Franken. Das zeigen am Montag veröffentlichte Zahlen des Schweizerischen Video-Verbands (SVV).

Trotzdem haben die physischen Formate gemäss SVV weiterhin eine grosse Bedeutung für die Schweizer Videobranche: Der Verkauf der Silberscheiben trug 60 Prozent zum Gesamtumsatz bei.

Die Umsätze mit digitalen Online-Abrufen stiegen um 9,9 Prozent auf 79,5 Millionen Franken. Seit Beginn der Datenerhebung im digitalen Geschäft 2011 habe sich dieser Umsatz mehr als verdreifacht, schreibt der Verband.

Insgesamt hat die Schweizer Videobranche mit dem Verkauf und Verleih von Filmen im Jahr 2016 einen Umsatz von 195 Millionen Franken erzielt, 6,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit wurde der tiefste Wert seit fünf Jahren erreicht, wie es weiter in der Mitteilung heisst.

Den Umsatzrückgang begründet der Video-Verband mit den beiden Grossereignissen Fussball-EM und Olympische Spiele, welche die Video-Film- und Serien-Angebote wochenlang konkurrenziert hätten. Aber auch der starke Schweizer Franken habe auf das Gesamtergebnis gedrückt.

SDA-ATS

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