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Implenia ist in der ersten Jahreshälfte auf deutlich mehr Umsatz gekommen als von Marktanalysten erwartet worden war. Und auch beim Betriebsgewinn schnitt der Baukonzern besser ab. Im Bild eine Tunnelbohrmaschine, mit der Implenia derzeit den Boezbergtunnel baut. (Archivbild)

KEYSTONE/URS FLUEELER

(sda-ats)

Das Bauunternehmen Implenia hat in der ersten Jahreshälfte ein starkes Wachstum verbucht. Zudem schrieb das Unternehmen auch wieder schwarze Zahlen, nachdem im Vorjahr unter anderem wegen des Streits um den Letzigrund rote Zahlen resultiert hatten.

Implenia hat in den ersten sechs Monaten einen Umsatz von 2,12 Milliarden Franken erzielt und liegt damit rund 26 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Betriebsgewinn (EBIT) der Geschäftsbereiche ohne Berücksichtigung von Amortisationskosten für bei der Übernahme der deutschen Biflinger erworbenen immaterielle Vermögenswerte liegt bei 29,5 Millionen Franken. Im Vorjahr blieb Implenia beim um diese Sonderkosten bereinigten EBIT mit 0,1 Millionen Franken nur knapp über der Gewinnschwelle.

Ingesamt, das heisst unter Einbezug aller Amortisations- und Konzernkosten, erreichte Implenia ein operatives Ergebnis von 18,1 Millionen Franken. Auf diese Ebene schlug vor einem Jahr noch ein Fehlbetrag von 9,6 Millionen Franken zu Buche stand.

Unter dem Strich resultierte ein Konzernergebnis von 8,9 Millionen Franken, nach -11,9 Millionen im Vorjahr. Damals hatte auch das hängige Verfahren zum Stadion Letzigrund zu dem Fehlbetrag geführt.

Mit dem Resultat hat Implenia die Erwartungen der Analysten beim Umsatz und EBIT klar übertroffen, beim Konzerngewinn jedoch verfehlt. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Experten hatten einen Umsatz von 1,89 Milliarden Franken, ein EBIT vor Sonderkosten von 20,7 Millionen Franken sowie ein Konzernergebnis von 12,4 Millionen Franken erwartet.

Heimatmarkt mit Wachstum - stärker im Auslandsgeschäft

In der Schweiz wuchs der Umsatz um 13 Prozent auf 1,20 Milliarden Franken. Rund 70 Prozent des organischen Wachstums von Implenia entfallen jedoch auf die Aktivitäten ausserhalb der Schweiz. Das Segment International habe die Erwartungen noch nicht erfüllt und der Turnaround in Norwegen beanspruche deutlich mehr Zeit als ursprünglich erwartet, schrieb das Unternehmen weiter.

Im Segment Infrastructure hätten verschiedene Grossprojekte an Fahrt aufgenommen und einen positiven Umsatzeffekt entfaltet. Dies gelte nicht nur bei den Tunnel- und Spezialtiefbauprojekten in den Heimmärkten, sondern auch in Frankreich.

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SDA-ATS