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Sensation im Botanischen Garten Basel: Die riesige und intensiv nach Aas riechende Blüte eines Titanwurz hat sich am Karfreitag-Abend geöffnet. Das bisher einzige Mal hatte die weltgrösste Blume in der Schweiz vor 75 Jahren geblüht.

Knapp zwei Meter hoch ist der Blütenstand des Titanwurz, wie die Universität Basel mitteilte. Ab 22 Uhr am Freitagabend konnten Interessierte die riesige Blüte bestaunen. Um dem Besucherandrang gerecht zu werden, war der Botanische Garten in der Nacht auf Samstag geöffnet.

Bis am frühen Samstagabend seien rund 8000 Menschen gekommen, um die Blüte zu bestaunen, sagte Heinz Schneider vom botanischen Institut der Universität Basel. Nachdem bereits 10'000 Interessierte die noch geschlossene Blüte gesehen hatten, rechnet Schneider mit insgesamt nochmals 10'000 Besucherinnen und Besucher.

Trotz der vielen Leute laufe alles geordnet, sagte Schneider auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Auch gebe es keine langen Wartezeiten. In der Warteschlange, die durch das Gewächshaus verlaufe, hätten die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, sich weitere exotische Pflanzen anzusehen.

Nachfrage nach Shirts und Parfum gross

Mit den Einnahmen aus den Eintritten - erwachsene Person zahlen zehn Franken - werden gemäss Schneider die kostenlosen Veranstaltungen des Botanischen Gartens Basel in den kommenden zwei Jahren finanziert.

Bei den Besucherinnen und Besucher beliebt ist auch der Shop, der mit verschiedenen Artikeln zum Titanwurz aufwartet. Das Parfüm mit dem Aasgestank der Blüte sei schon fast ausverkauft, sagte Schneider. Auch die T-Shirts mit der Aufschrift "Basel stinkt anders" und der Titanwurz-Bastelbogen sind bereits fast alle weg.

Die Internetseite zum Titanwurz (www.titanwurz.unibas.ch) mit einer Webkamera wurde am Karfreitag über 100'000 Mal angeklickt.

Gestank soll Bestäuber anlocken

Der Blütenstand des Titanwurz besteht aus einem langen gelblichen Kolben und einem braunroten trichterförmigen Hüllblatt. Die Blüte stinkt stark nach Aas oder Fisch, was Aasfliegen und Aaskäfer als Bestäuber anlockt.

Besonders intensiv ist der Duft - oder Gestank - in den ersten zwölf Stunden nach dem Öffnen der Blüte. Danach bleibt der Trichter noch eine Weile offen, bevor das kragenartige Hüllblatt sich schliesst und der Kolben in sich zusammenfällt. Das wird ungefähr nach zwei Tagen der Fall sein.

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SDA-ATS