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Athen - Im hochverschuldeten Griechenland fördert die verschärfte Kontrolle der Staatsfinanzen auch kuriose Ausgaben zu Tage: Das griechische Ministerium für Arbeit und Soziales hat entdeckt, dass unter den Rentenbeziehern des Landes rund 8500 Menschen älter als 100 Jahre sein müssten.
Eine genauere Untersuchung ergab: In mindestens 320 Fällen wurde die Rente an Bankkonten gezahlt, auf denen gar keine Transaktionen stattfinden oder bei denen Kinder und andere Bevollmächtigte der bereits seit Jahren Verstorbenen die Rente kassierten.
Das bürokratische Chaos in den Behörden erlaubte in einigen Fällen sogar die Auszahlung von Renten an Menschen, die älter als 110 Jahre sein sollten, berichtete das staatliche Radio am Donnerstag. Jetzt werde die Sache unter die Lupe genommen, hiess es aus Kreisen des Ministeriums für Arbeit und Soziales. Es wird vermutet, dass es mindestens 1000 solcher Fälle geben könnte.
"Wir prüfen jetzt gründlich alle Renten für diese Altersgruppe," sagte der griechische Vizeminister für Arbeit und Soziales, Giorgos Koutroumanis, der Athener Presse. Er kündigte an, der Staat werde juristisch gegen alle vorgehen, die "vergessen hatten" den Tod eines Verwandten zu melden und dementsprechend die Rente zu stoppen.

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SDA-ATS