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In Italien haben am Sonntag zweitägige Provinz- und Kommunalwahlen begonnen. Der umstrittene konservative Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat die Abstimmung zum "nationalen Test" für seine Regierung erklärt.

Das Interesse an dem Urnengang war am Sonntag zunächst aber eher begrenzt. Bis Mittag gaben nach ersten Zahlen des römischen Innenministeriums etwa 13,4 Prozent ihr Votum ab, knapp ein Prozentpunkt weniger als zu der Zeit bei der letzten Kommunalwahl.

Die Wähler können auch am Montag noch abstimmen. Gewählt wird in etwa 1300 Kommunen, darunter auch in den vier wichtigen Grossstädten Mailand, Turin, Bologna und Neapel. Alle Wahlen zusammengenommen sind etwa 13 Millionen Italiener aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben.

Kampf um Berlusconis Hochburg

Besonders ein erneuter Sieg in der Finanzmetropole Mailand sei wichtig, um die Regierung zu stärken, hatte Berlusconi vor der Wahl erklärt. Die Opposition wiederum hofft, Berlusconis Hochburg, in der er Listenführer ist, einzunehmen.

Das wäre für sie ein Signal des Aufbruchs zwei Jahre vor der nationalen Parlamentswahl. Im Müll- und Mafia-geplagten Neapel hingegen will der 74-Jährige Berlusconi der Linken nach 18 Jahren die Führung der Millionenstadt abjagen.

Ergebnisse nicht vor Montagnacht

Die Wahllokale sollten am Sonntag bis 22.00 Uhr und am Montag dann noch von 7.00 bis 15.00 Uhr geöffnet sein. Erste stichhaltige Ergebnisse sind aufgrund der komplizierten Auszählung nicht vor Montagnacht zu erwarten.

In zwei Wochen folgen Stichwahlen in den Städten und Gemeinden, in denen kein Kandidat mindestens 50 Prozent der Stimmen erhalten hat. Das könnte auch in Mailand der Fall sein.

Justizskandale und Machtkämpfe in der Regierungskoalition haben Berlusconi in den vergangenen zwölf Monaten erheblich zugesetzt. Kurz vor Weihnachten überstand er nur knapp ein Misstrauensvotum.

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SDA-ATS