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Rom - Im Kampf gegen die Mafia hat die italienische Regierung in den vergangenen zwei Jahren Immobilien im Wert von mehr als 16 Milliarden Euro beschlagnahmt. Dies sagte Innenminister Roberto Maroni bei der Einweihung einer Kinderkrippe in einer früheren Mafia-Villa.
Mehr als 15'000 Immobilien seien beschlagnahmt worden. Ziel der Regierung sei es, die Häuser und Wohnungen der Mafia-Clans der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen, sagte Maroni bei der Zeremonie nahe der norditalienischen Stadt Varese weiter.
Zur Verwaltung der unter staatliche Kontrolle gestellten Immobilien habe die Regierung eine Nationale Agentur für beschlagnahmte Mafia-Vermögen ins Leben gerufen.
Erst in der vergangenen Woche hatte die italienische Polizei Güter im Wert von 1,5 Milliarden Euro eines sizilianischen Geschäftsmanns mit mutmasslichen Mafiaverbindungen beschlagnahmt.
Das italienische Recht erlaubt dem Staat, aufgrund eines Verdachts und ohne einen Prozess abzuwarten mutmassliche Vermögen von Mafiakriminellen oder deren Verbündeten zu beschlagnahmen und "für soziale Zwecke" zu nutzen.

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SDA-ATS