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Linda Indergand fährt zum Auftakt des Cross-Country-Weltcups in Nove Mesto als Dritte auf das Podest. Für die 24-jährige Urnerin ist es der zweite Weltcup-Podestplatz nach Rang 2 2016 in Cairns.

Indergand drohte der 3. Platz auf der letzten von fünf Runden zu entgleiten. Nachdem sie die Ukrainerin Jana Belomoina zwischenzeitlich passieren lassen musste, kämpfte sie sich in der technischen Passage zurück und entschied im Finish einen Dreiersprint um den letzten Platz auf dem Podium gegen die Polin Maja Wloszczowska und Belomoina für sich.

Allzu überraschend kam Indergands zweiter Karriere-Podestplatz nicht. "Nach den Frühjahrs-Ergebnissen habe ich auf ein Top-5-Ergebnis gehofft", meinte die Urnerin. Der 3. Rang in Nove Mesto ist noch etwas höher einzuschätzen als der 2. Platz vor einem Jahr in Cairns, weil in Australien mehrere Top-Fahrerinnen nicht am Start waren.

Der Sieg ging an die dänische Weltmeisterin Annika Langvad, die das Geschehen von Beginn weg diktierte und eine Reserve von 56 Sekunden auf ihre erste Verfolgerin, die 45-jährige Deutsche Sabine Spitz, herausfuhr. Die letztjährige Weltcup-Gesamtsiegerin Catherine Pendrel fiel auf Platz 2 liegend durch einen Kettenriss aus der Entscheidung und wurde 21. Die schwedische Olympiasiegerin Jenny Rissveds verzichtete wegen eines Todesfalls in der Familie auf einen Start.

Neff ausser Form

Jolanda Neff vermochte mit den Schnellsten nicht mitzuhalten und verlor fast fünf Minuten auf die Siegerin. Die St. Gallerin musste sich Platz 18 begnügen und war damit hinter Indergand und Alessandra Keller (16.) nur die drittbeste Schweizerin. "Es ist ganz einfach: Die Form ist noch nicht da", kommentierte Neff, die seit einem guten halben Jahr parallel zum Leistungssport ein Geschichtsstudium absolviert.

Die Männer mit Olympiasieger Nino Schurter bestreiten ihr Auftaktrennen in Nove Mesto am Sonntag (ab 14.15 Uhr). Am nächsten Wochenende folgt in Albstadt die zweite von sechs Weltcup-Stationen.

SDA-ATS

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